Allgemeine Informationen
Roman
Ellen Alpsten
412 Seiten
Coppenrath Verlag
Zum Inhalt
Seit ihrer ersten Begegnung mit dem jungen Schauspieler Johannes ist das Leben für Carolin wie ein Rausch. Tagsüber gibt sie auf der Bühne alles, um ihre erste Rolle perfekt spielen zu können. Nachts dagegen trifft sie sich heimlich mit ihm für weitere Proben im dunklen Theater. Johannes holt das Beste aus ihr und der Rolle heraus und dabei verlieben sich die beiden bedingungslos ineinander. Doch Caroline wagt es nicht, irgendjemandem von ihrem Glück zu erzählen. Denn Johannes dürfte eigentlich gar nicht existieren. Es wurde während einer Romeo und Julia Inszenierung in den 30er-Jahren mit einem schrecklichen Fluch belegt. Caro versucht, die Augen vor der Realität zu verschließen, doch je näher die Premiere des Stücks rückt, desto deutlicher wird ihr, dass ihre Liebe zu Johannes wie vor einer unmöglichen Wahl steht...
Meine Meinung
Was für ein schönes Geburtstagsgeschenk! Da hat sich Tobias echt was schönes dabei gedacht, denn das Buch ist sehr schön. Sehr schöne Wortwahl und eine etwas andere Idee der Liebe. Das Ende war zwar traurig, aber realistisch, sofern man bei dem Buch von Realität sprechen kann. Was mir sehr gefallen hat bei dem Buch, war seine Originalität, dass es sich gut lesen ließ und das ich Kleinigkeiten aus ihm von meinem Alltag wieder fand. Das war schön und brachte mich zum lächeln.
Aufmachung
Ein unglaublich schönes Cover! Super schöne filigrane Arbeit mit dem Gold und je länger man es sich anschaut, desto mehr Einzelheiten nimmt man wahr.
Fazit
Auch dieses Buch verdient die fünf Sterne. Solche Bücher müsste es öfters geben!
Süße Grüße
Elenii :)
Hallo liebe Bücherliebhaber, wir, Eleni, Nadine und Tobias, sind echte Leseratten und möchten euch gerne an unserer Zauberwelt teilhaben lassen!
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Mittwoch, 18. März 2015
Montag, 16. März 2015
Carrie - Stephen King
Allgemeine Informationen
Roman
Stephen King
320 Seiten
BasteiLübbe
Zum Inhalt
Als 3-jährige lässt sie einen Steinregen auf ihr Elternhaus niederregnen, weil ihre Mutter ihr in einem Anfall religiösen Wahns nach dem Leben trachtet. Als 16-jährige erlebt sie einen Augenblick tiefster Demütigung, schon lange wurde sie in ihrer Schule gemobbt und ausgelacht, doch jetzt scheint Carrie sich wehren zu wollen und zu können. Dann, auf dem Abschlussball der Schule, wird sie das Opfer eines bösen Streichs. Schmerz, Enttäuschung und Wut treiben sie zum Äußersten: Mit der bloßen Kraft ihres Willens entfesselt sie ein Inferno, gegen das die Hölle der Garten Eden ist.
Ein abgeschottetes Mädchen mit einer zerstörerischen Fähigkeit, eine über-religiöse Mutter, die sie aufs Äußerste einschränkt uns misshandelt und eine Schule, die einfach so zuzusehen scheint.
Meine Meinung
Carrie dürfte vielen ein Begriff sein. Es ist Stephen Kings erstes Buch und auch der Grund für seinen Durchbruch in der Autorenszene. Und tatsächlich konnte das Buch auch mich fesseln! Es war bisher eines der besten Bücher, das ich von ihm gelesen habe. Das Thema Telekinese fand ich sehr spannend und auch die Umsetzung war grandios. Es wechselt immer zwischen verschiedenen Büchern über den Vorfall auf dem Abschlussball und der eigentlichen Erzählung aus unterschiedlichen Perspektiven. Diese Abwechslung hat mir sehr gut gefallen und die den Fall Carrie White reflektierenden Texte haben nicht zu viel vorweggenommen, sondern die Neugierde gesteigert.
Es gab viele interessante Einblicke in die Wissenschaft der Telekinese und deren Erforschung und Carries Wandel konnte mich auch sehr überzeugen! Die Grausamkeit, die dieses Buch enthält, wird beinahe durch Carries unschuldige Art vertuscht und überdeckt. Aber dennoch hinterlässt es Spuren und regt zum Nachdenken an!
Aufmachung
Auf den ersten Blick erscheint das Cover sehr schlicht. Doch die Farbe rot, der Stoff und die Flecken passen perfekt zu dem Buch! Während des Lesens dachte ich immer wieder daran, wie sehr das Cover doch zu manchen Geschehnissen im Buch passt!
Fazit
Carrie ist ein unheimlich mitnehmender Roman, der grandios geschrieben und aufgebaut ist. Es ist wirklich ein Meisterwerk und ich kann es nicht genug loben. Endlich mal ein Buch von ihm, das mich wirklich begeistern konnte! Absolute Leseempfehlung.
Für mich verdiente 5/5 :)!
Bis dann,
Euer Tobi :D
Roman
Stephen King
320 Seiten
BasteiLübbe
Zum Inhalt
Als 3-jährige lässt sie einen Steinregen auf ihr Elternhaus niederregnen, weil ihre Mutter ihr in einem Anfall religiösen Wahns nach dem Leben trachtet. Als 16-jährige erlebt sie einen Augenblick tiefster Demütigung, schon lange wurde sie in ihrer Schule gemobbt und ausgelacht, doch jetzt scheint Carrie sich wehren zu wollen und zu können. Dann, auf dem Abschlussball der Schule, wird sie das Opfer eines bösen Streichs. Schmerz, Enttäuschung und Wut treiben sie zum Äußersten: Mit der bloßen Kraft ihres Willens entfesselt sie ein Inferno, gegen das die Hölle der Garten Eden ist.
Ein abgeschottetes Mädchen mit einer zerstörerischen Fähigkeit, eine über-religiöse Mutter, die sie aufs Äußerste einschränkt uns misshandelt und eine Schule, die einfach so zuzusehen scheint.
Meine Meinung
Carrie dürfte vielen ein Begriff sein. Es ist Stephen Kings erstes Buch und auch der Grund für seinen Durchbruch in der Autorenszene. Und tatsächlich konnte das Buch auch mich fesseln! Es war bisher eines der besten Bücher, das ich von ihm gelesen habe. Das Thema Telekinese fand ich sehr spannend und auch die Umsetzung war grandios. Es wechselt immer zwischen verschiedenen Büchern über den Vorfall auf dem Abschlussball und der eigentlichen Erzählung aus unterschiedlichen Perspektiven. Diese Abwechslung hat mir sehr gut gefallen und die den Fall Carrie White reflektierenden Texte haben nicht zu viel vorweggenommen, sondern die Neugierde gesteigert.
Es gab viele interessante Einblicke in die Wissenschaft der Telekinese und deren Erforschung und Carries Wandel konnte mich auch sehr überzeugen! Die Grausamkeit, die dieses Buch enthält, wird beinahe durch Carries unschuldige Art vertuscht und überdeckt. Aber dennoch hinterlässt es Spuren und regt zum Nachdenken an!
Aufmachung
Auf den ersten Blick erscheint das Cover sehr schlicht. Doch die Farbe rot, der Stoff und die Flecken passen perfekt zu dem Buch! Während des Lesens dachte ich immer wieder daran, wie sehr das Cover doch zu manchen Geschehnissen im Buch passt!
Fazit
Carrie ist ein unheimlich mitnehmender Roman, der grandios geschrieben und aufgebaut ist. Es ist wirklich ein Meisterwerk und ich kann es nicht genug loben. Endlich mal ein Buch von ihm, das mich wirklich begeistern konnte! Absolute Leseempfehlung.
Für mich verdiente 5/5 :)!
Bis dann,
Euer Tobi :D
Samstag, 14. März 2015
Die Chemie des Todes - Simon Beckett
Allgemeine Informationen
Thriller
Simon Beckett
432 Seiten
Rowohlt
Zum Inhalt
David Hunter arbeitete einst als Rechtsmediziner (forensischer Anthropologe) für die Polizei. Wegen eines schlimmen, privaten Unfalls, zog er jedoch in ein kleines, abgelegenes Dorf, um dort in einer Arztpraxis ein neues Leben anzufangen. Fern ab der Polizeiarbeit, doch sein alter Beruf lässt ihn nicht los.
Spielende Kinder entdecken eine mit einem Paar Schwanenflügeln bestückte Frauenleiche. Da Hunter mit ihr befreundet war, gerät er ins Visier der Ermittler, aber schon bald erfährt die Polizei von seinem anerkannten Können und bittet ihn, ihnen zu helfen. Als noch eine weitere Frau verschwindet, beginnt die fieberhafte Suche nach dem Täter. Doch in dem kleinen, beschaulichen Dorf eine Hetzjagd los. Der fanatische Pfarrer hetzt die Leute auf und David ist Zielscheibe seiner Predigten...Und schon bald redet das ganze Dorf über ihn. Und plötzlich gerät auch Davids privates Glück in Gefahr...
Meine Meinung
Ich habe wirklich soo viel Gutes über dieses Buch gehört!! Nach Tiere war ich erst mal von Beckett abgeschreckt, so schlecht fand ich die Umsetzung. Aber als ich merkte, dass seine schwarz/weiße Thriller-Reihe mehr Anklang erlangte, musste ich sie auch mal testen.
Nun kann ich aber sagen, dass mich der erste Teil nicht wirklich fesseln konnte. Zwar empfand ich die Geschichte auf ihre eigene Art und Weise als neuartig und sehr interessant, aber dennoch wollte mich das Buch nicht wirklich packen.
Meiner Meinung nach kam die Atmosphäre des Dorfes, in das David Hunter zieht, jedoch sehr gut rüber. Ein Dorf, in dem dir jedes kleinste Gerücht zum Verhängnis werden kann. In dem alles Mögliche herum erzählt und getuschelt wird. Wo kein Geheimnis sicher ist und die Menschen lieber still zusehen, wenn ein Verbrechen begangen wird, als sich aufzutun und sich dagegen zu stemmen. Insofern war das Buch eine wirklich philosophische und auch von Moral geprägte Erzählung.
Doch irgendwie konnte ich mich nicht richtig anfreunden. Ich habe recht lange gebraucht, um das Buch durchzulesen und musste mich teilweise sehr druchquälen. Dennoch fand ich das Buch nicht schlecht! Ich mochte den Protagonisten und die Idee hinter ihm, auch wenn sie auf den ersten Blick typisch für einen "Kommissar" wirkt. Die Informationen und Einblicke in die Verwesung von Leichen et cetera waren wirklich interessant und auch sehr gut beschrieben und erklärt.
Gegen Ende wendet sich die Geschichte und es kommt noch einmal ein wenig Spannung auf. Ein für diesen Fall abgeschlossenes aber für den Protagonisten an sich offenes Ende verleitet dann zum Weiterlesen. Die Frage ist nur noch wann?.
Aufmachung
Was soll man großartig sagen? Ein sehr schlichtes Buch, mit einigen Akzenten wie dem Kreuz. Das englische Cover dagegen ist ein bisschen mehr aufregend :D
Fazit
Ein sicherlich guter Thriller mit großem Potential für weitere Fälle. Umhauen konnte mich der erste Band der David-Hunter-Reihe jedoch nicht. Nichtsdestotrotz kam an einigen Stellen Spannung auf und auch die Einblicke in die Verwesung von Leichen et cetera war sehr überzeugend recherchiert. Lest es selber und schreibt mir, wie ihr es fandet! :)
(Eher gute) 3/3 !
Bis dann,
Euer Tobi :)!
Thriller
Simon Beckett
432 Seiten
Rowohlt
Zum Inhalt
David Hunter arbeitete einst als Rechtsmediziner (forensischer Anthropologe) für die Polizei. Wegen eines schlimmen, privaten Unfalls, zog er jedoch in ein kleines, abgelegenes Dorf, um dort in einer Arztpraxis ein neues Leben anzufangen. Fern ab der Polizeiarbeit, doch sein alter Beruf lässt ihn nicht los.
Spielende Kinder entdecken eine mit einem Paar Schwanenflügeln bestückte Frauenleiche. Da Hunter mit ihr befreundet war, gerät er ins Visier der Ermittler, aber schon bald erfährt die Polizei von seinem anerkannten Können und bittet ihn, ihnen zu helfen. Als noch eine weitere Frau verschwindet, beginnt die fieberhafte Suche nach dem Täter. Doch in dem kleinen, beschaulichen Dorf eine Hetzjagd los. Der fanatische Pfarrer hetzt die Leute auf und David ist Zielscheibe seiner Predigten...Und schon bald redet das ganze Dorf über ihn. Und plötzlich gerät auch Davids privates Glück in Gefahr...
Meine Meinung
Ich habe wirklich soo viel Gutes über dieses Buch gehört!! Nach Tiere war ich erst mal von Beckett abgeschreckt, so schlecht fand ich die Umsetzung. Aber als ich merkte, dass seine schwarz/weiße Thriller-Reihe mehr Anklang erlangte, musste ich sie auch mal testen.
Nun kann ich aber sagen, dass mich der erste Teil nicht wirklich fesseln konnte. Zwar empfand ich die Geschichte auf ihre eigene Art und Weise als neuartig und sehr interessant, aber dennoch wollte mich das Buch nicht wirklich packen.
Meiner Meinung nach kam die Atmosphäre des Dorfes, in das David Hunter zieht, jedoch sehr gut rüber. Ein Dorf, in dem dir jedes kleinste Gerücht zum Verhängnis werden kann. In dem alles Mögliche herum erzählt und getuschelt wird. Wo kein Geheimnis sicher ist und die Menschen lieber still zusehen, wenn ein Verbrechen begangen wird, als sich aufzutun und sich dagegen zu stemmen. Insofern war das Buch eine wirklich philosophische und auch von Moral geprägte Erzählung.
Doch irgendwie konnte ich mich nicht richtig anfreunden. Ich habe recht lange gebraucht, um das Buch durchzulesen und musste mich teilweise sehr druchquälen. Dennoch fand ich das Buch nicht schlecht! Ich mochte den Protagonisten und die Idee hinter ihm, auch wenn sie auf den ersten Blick typisch für einen "Kommissar" wirkt. Die Informationen und Einblicke in die Verwesung von Leichen et cetera waren wirklich interessant und auch sehr gut beschrieben und erklärt.
Gegen Ende wendet sich die Geschichte und es kommt noch einmal ein wenig Spannung auf. Ein für diesen Fall abgeschlossenes aber für den Protagonisten an sich offenes Ende verleitet dann zum Weiterlesen. Die Frage ist nur noch wann?.
Aufmachung
Was soll man großartig sagen? Ein sehr schlichtes Buch, mit einigen Akzenten wie dem Kreuz. Das englische Cover dagegen ist ein bisschen mehr aufregend :D
Fazit
Ein sicherlich guter Thriller mit großem Potential für weitere Fälle. Umhauen konnte mich der erste Band der David-Hunter-Reihe jedoch nicht. Nichtsdestotrotz kam an einigen Stellen Spannung auf und auch die Einblicke in die Verwesung von Leichen et cetera war sehr überzeugend recherchiert. Lest es selber und schreibt mir, wie ihr es fandet! :)
(Eher gute) 3/3 !
Bis dann,
Euer Tobi :)!
Mittwoch, 11. März 2015
Das Loch - Richard Laymon
Allgemeine Informationen
Roman ("Horror")
Richard Laymon
544 Seiten
Heyne Hardcore
Originaltitel: Into the fire
Zum Inhalt
Pamela findet sich plötzlich im Auto eines perfiden Killers wieder, der sich mit ihr in einem abgelegenen Haus eine Zukunft aufbauen möchte. In einem geschickten Moment schafft sie es jedoch ihren Kidnapper zu überwältigen und flieht allein durch die ewige kalifornische Wüste. Doch plötzlich macht sie einen Bus auf der eigentlich völlig unbefahrbaren Straße ausfindig, der tatsächlich anhält. Der höchst seltsame Busfahrer sammelt sie auf, und obwohl Pamela froh ist, merkt sie, dass irgendetwas faul ist.
Gleichzeitig gerät der junge Student Norman an zwei verrückte Anhalter, die er so schnell nicht wieder loswerden will. Zu allem übel entpuppen sie sich auch noch zu irren Psychopathen. Und mehr und mehr erkennt sich der eigentlich so brave junge Mann nicht mehr wieder...
Schließlich treffen sich alle in einem kleinen Kaff in der Einöde, dessen Bewohner erst einmal sehr freundlich und hilfsbereit erscheinen. Doch schon bald wird allen klar, dass die Bewohner etwas zu verbergen und die Gäste zum Fressen gern haben.
Meine Meinung
Das Loch war mein fünfter "Laymon" und er hat mich tatsächlich nicht enttäuscht! Die Geschichte hat mich sehr angesprochen und auch die -typisch Laymon eher simple- Umsetzung hat mir zugesagt. Die beiden Protagonisten mochte ich ebenfalls gern, ich für meinen Teil konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihre Gedankengänge nachvollziehen. Natürlich finden sich auch hier die ein oder anderen undurchdachten und realitätsfernen Handlungen, aber irgendwie ist man das ja gewohnt von Laymon! ;D Und außerdem muss in Büchern ja nicht immer alles realistisch sein :)
Dennoch fand ich die Komposition von Horror-Elementen, Beschreibung und Wahl der Orte und Sexszenen sehr gelungen. Natürlich sind manche Szenen sehr pervers und drüber, aber das macht ja auch den Reiz dieses Genres aus.
Die Atmosphären fand ich sehr gut beschrieben, die heiße Wüste, das kleine Kaff. Nur manche Ideen hätte man eventuell noch mehr ausweiten können. Beide Teilstränge fand ich spannend und interessant und auch die inneren Konflikte der Handelnden waren sehr überzeugend.
Gegen Ende hin kam dann nochmal etwas mehr Ekel und Spannung auf!
Aufmachung
Das Cover ist ebenfalls typisch für Laymons Bücher. Die gleiche Schrift, ein schlichter Hintergrund und ein Objekt, das im Mittelpunkt steht. Hier ist es die blutverschmierte Gabel, die natürlich sehr gut zum Inhalt passt. Auch die Qualität der Heyne-Bücher sei hier hervorgehoben! Sie lassen sich wirklich super und schonend lesen :)
Fazit
Alles in allem kann man also sagen, dass die interessante Idee gelungen und á la Laymon umgesetzt wurde. Die Erzählstränge waren spannend und dienten mit den typischen Elementen des Genres. Wer jedoch einen spannungsgeladenen, actionreichen und gruseligen Thriller erwartet, der sollte seine Erwartungen ein wenig herunterschrauben! Für mich ein sehr gelungenes Buch, dem noch weitere folgen werden :)
4/4!
Euer Töbcheen :D
Dienstag, 3. März 2015
Changers - T.Cooper & Allison Glock-Cooper
Allgemeine Informationen
Roman
T.Cooper & Allison Glock-Cooper
343 Seiten + Glossar von 6 Seiten
Kosmos Verlag
Deutsch von Manuela Knetsch
Zum Inhalt
Wenn du deine Identität nicht kennst - wer bist du dann?
Als der 14-jährige Ethan Miller eines Morgens als ein Mädchen aufwacht ist plötzlich alles anders. Denn Ethan ist jetzt Drew. Sie erfährt, dass sie ein Changer ist - einer von wenigen Menschen, die viermal ihre Identität wechseln, bevor sie sich für eine entscheiden müssen. Doch die Gebote der Changers sind streng. Sehr streng. Vertraue dich niemandem an. Missbrauche nie die Macht, die dir gegeben wurde. Doch vor allem: Verliebe dich nie, aber auch wirklich nie, in einen anderen Changer...
Meine Meinung
Ein unglaublich gutes Buch! Zu Beginn des Buches ist die Sicht von Ethans, oder sollte ich lieber von Drews, neuer Identität mit so viel Humor geschrieben, sodass ich immer wieder lächeln musste. All die Mädels die das da draußen lesen oder vorhaben zu lesen werden eine Menge Spaß haben vertrautes im Leben von Drew zu entdecken. Und sie werden hin und wieder über sich selbst lachen. Doch auch Jungs werden dann vielleicht auch endlich verstehen können, was es heißt ein Mädchen zu sein ;)
Zu meiner großen Überraschung hat sich die Geschichte im weiteren Verlauf gefestigt und mich Seite um Seite noch mehr gepackt. Sodass ich am Ende nicht wollte, dass es aufhört. Da ich dazu sagen muss, dass der zweite Band erst im Herbst diesen Jahres raus kommt :(
In der Geschichte bündeln sich so viele Gefühle, rund um Liebe und Freundschaft, freundschaftlicher Liebe und all den Dingen, die man doch so fühlt. Erst dachte ich, dass ich mich mit Drew nicht so ganz hätte identifizieren können, da ich doch nicht mehr 14 bin, jedoch muss ich zugeben, dass einige Gefühle, die sie durchlebt, mich immer noch plagen. Und auch wenn es sich um einen fiktiven Roman handelt, spielt, denke ich, das Hauptthema der ganzen Reihe in allen Leben eine wichtige Rolle. Die Frage wie wir uns selbst sehen, wie wir gesehen werden wollen, welches Handeln doch das Richtige ist. Und vielleicht noch, dass wir uns alle verändern, auch wenn wir keine Changers sind.
Aufmachung
Das Cover passt ziemlich gut zum Titel, finde ich. Auch wenn die Farbe, von mir aus, auch eine andere hätte sein können. Die Umrisse von verschiedenen Menschen verdeutlicht noch besser diesen Change der Personen. Es macht neugierig. Außerdem hat mich dieser kleine Banner unten rechts mit dem "Weißt du, wer du morgen bist?" etwas zum Grübeln gebracht, bevor ich noch wusste, worum es in dem Buch richtig geht.
Fazit
Nun ja, es gibt nicht mehr viel dazu zu sagen. Es hat mich umgehauen. Und jetzt denke ich, hätte ich es nicht so schnell gelesen, dann hätte ich jetzt noch was Unterhaltung. Doch jetzt muss ich sooo lange warten, bis der nächste Band rauskommt.
Ich würde gerne mehr als 5 Sterne vergeben, weil es einfach toll war. Ich kann es wirklich nur empfehlen.
Also 6/5 Sternen :P (Eine Ausnahme kann man ja schon mal machen)
Ganz liebe Grüße
Eure Elenii :)
Dienstag, 24. Februar 2015
Jetzt - Leon Reiter
Allgemeine Informationen
Thriller
Leon Reiter
368 Seiten
Piper Verlag
Zum Inhalt
Bei einem Experiment zur Forschung der Zeit unterlief dem Wissenschaftler Sivamnsi ein folgenschwerer Fehler, denn die Zeit ist durch kleine Risse verletzt worden und nun entstehen nach und nach immer mehr Zeitblasen (sog. Pockets) in unserer Zeit. Wie lange kann der Forscher diese Anomalien noch utner Kontrolle halten?
Der einzige Weg, das Chaos aufzuhalten, ist in einer Zeitblase zurückzureisen und das Experiment vorher zu stoppen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn niemand weiß, in welche Zeit und an welchen Ort diese Blasen führen und die Gefahr von Zeitparadoxa ist groß. Ein kleines Team aus Spezialisten soll diese streng geheime Mission ausführen - die Jagd nach der Zeit beginnt.
Meine Meinung
Das Buch hat mich in der Buchhandlung einfach angelächelt und ich musste es mitnehmen. Ich hatte sehr große Erwartungen an das Buch, da die Möglichkeiten der wirklich genialen Idee riesig gewesen wären. Doch leider schöpft der Autor diese nicht aus.
Schon mit den Charakteren bin ich nicht so recht warm geworden. Das Buch beginnt mit dem Zusammenführen der Spezialisten und jeder neue Paragraph beginnt mit "Die Britin", "Der Deutsche" usw. Leider konnte ich mich dank der komplizierten und für mich nicht eingängigen Namen nicht auf die Figuren einlassen und nicht warm mit ihnen werden. Das fand ich sehr schade.
Das ganze Experiment habe ich zwar an sich verstanden, aber es tun sich dennoch Fragen auf. Wie kann man Licht durch die Zeit schicken? Ist die Zeit greifbar und sichtbar? An sich fand ich das Experiment sogar teilweise unlogisch, da das finden einer geeigneten Zeitblase beinahe unmöglich scheint.
Dennoch haben mich die teilweise actionreichen und gefährlichen Pocketexpeditionen auch angesprochen. So kann es schon mal sein, dass der Rückweg mitten auf einem riesigen Ozean zu finden ist. Jedoch war es generell eher langatmig und zu eintönig.
Außerdem würde ich das Buch niemals als Thriller betiteln.
Aufmachung
Das Cover ist schlicht und nicht viel aussagend. Ein großes "JETZT" prangt auf einer schwarzen Seite und ihn ihm ist der Himmel mit Sonnenstrahlen zu erkennen. Oben zerspringen die Buchstaben wie Scherben in einzelne Bruchstücke. Nicht spektakulär.
Außerdem besitzt das Buch keine Kapitel sondern nur drei Teile, die dann nochmal in die einzelnen Pocketexpeditionen unterteilt sind.
Fazit
Als nette Lektüre für Zwischendurch ist das Buch sicherlich geeignet, aber für wirklich Interessierte und viel Erwartende ist es eher langweilig. Sicherlich hätte man mehr aus der interessanten Story raus holen können! Meine Güte, war das jetzt alles negativ :D Sorry ^^
Gute 3/5 Sterne :)
Viele Grüßee,
euer Tobii :))
Samstag, 21. Februar 2015
Wie viel Leben passt in eine Tüte? - Donna Freitas
Allgemeine Informationen
Roman
Donna Freitas
397 Seiten
deutscher Taschenbuch Verlag
Deutsch von Christine Gallus
Zum Inhalt
Ein iPod mit Liedern, ein Foto, ein Kristallherz, Papiersterne - das alles und noch viel mehr befindet sich in der schlichten braunen Papiertüte mit der Aufschrift Roses Survival Kit, die Rose am Tag der Beerdigung ihrer Mutter findet. Zögernd lässt Rose sich darauf ein und jeder Gegenstand scheint sie dabei auf seltsame Art und Weise zu Will zu führen, für den sie schon bald mehr als bloße Freundschaft empfindet. Doch dann geschieht etwas, das Roses und Wills aufkeimendes Glück tief erschüttert...
Meine Meinung
Mir hat das Buch richtig gut gefallen! Es ist voller Gefühle. Ich dachte, es wäre ein leichtes Buch für zwischendurch. Dabei ist es viel mehr als das. All die Gefühle, die man im Laufe des Lebens fühlt, sind vereint in weniger als 400 Seiten. Und selbst wenn man sich in ein paar der Situationen nicht mit den Personen identifizieren kann, füllen sich die Augen mit Tränen und im Hals bildet sich ein Kloß. An anderen Stellen wiederum fühlt man mit den Charakteren mit und lacht mit ihnen. Auch wenn das Buch sich mit einem sehr traurigen Thema befasst, hatte ich etwas mehr Mut und Hoffnung nach dem Lesen des Buches. Außerdem fand ich die Idee des Survival Kits sehr berührend (:
Aufmachung
Das Cover ist sehr schlicht gehalten, dadurch dass der Titel schon eine Menge Platz einnimmt. Es ist okay so wie es ist. Ich wüsste auch nicht, was man auf das Cover hätte sonst malen können.
Fazit
Super schönes Buch, in dem es nicht nur um Liebe geht, sondern auch darum, wie wertvoll eine Freundschaft in schweren Zeiten ist, um Selbstüberwindung und um Verlust.
5/5! :D
Eure Elenii (:
Samstag, 23. August 2014
Ben Aaronovitch - Die Flüsse von London
Roman
Ben Aaronnovitch
478 Seiten
deutscher Taschenbuch Verlag
Deutsch von Karlheinz Dürr
Zum Inhalt
Peter Grant ist frisch gebackener Police Constable in London, als man ihn einen unerwarteten Karrierevorschlag macht: Er soll Zauberlehrling werden, der erste in England seit fünfzig Jahren. Jetzt muss er sich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin aushandeln, Leichen in Covent Garden ausgraben.. Alles ziemlich anstrengend. Und der Papierkram erst!
Meine Meinung
Ein fantastisches Buch! Mit sehr viel Charme und Humor geschrieben. Peter ist mir von der ersten Minute an ans Herz gewachsen, sodass ich selbst mitten im Lesen gedacht habe, wann ich es endlich durch habe, um mir den nächsten Teil zu kaufen. Das gute für mich ist, dass es zwar mehrere Teile gibt, jedoch hängen diese Geschichten nicht alle zusammen. Das Geheimnis jeder Geschichte wird am Ende gelüftet und doch möchte man das nächste Abenteuer von Peter Grant mitverfolgen. Auch gefallen hat mir, dass es nicht nur ein Krimi war, bei dem man geradewegs auf den Täter zugesteuert hat, sondern nebenbei über noch die Ausbildung zum Lehrling erfahren hat. Überhaupt diese Mischung aus Krimi und Fantasy ist sehr gut gelungen und hat mir sehr gefallen.
Aufmachung
Das Cover gefällt mir. Es ist nicht zu übertrieben, aber es sticht ins Auge. Die Schrift des Titels ist gut gewählt und die Farben sind miteinander stimmig. Meiner Meinung nach waren die Totenköpfe an den Seiten nicht unbedingt nötig, aber vielleicht zeigen die diese Vergänglichkeit, die der Tod mit sich bringt.
Fazit
Der Roman ist super, vor allem für die, die gerne eine spannenden Krimi suchen, aber auch für die, die im Bereich Fantasy zu Hause sind. Ein bisschen ist für jeden dabei. Absolut lesenswert!
5/5 ! :D
Ganz liebe Grüße
Eure Eleni (:
Sonntag, 3. August 2014
Die Jäger des roten Mondes (1) / Die Flüchtlinge des roten Mondes (2) - Marion Zimmer Bradley
(Hallo liebste Bücherwürmer,
Ich melde mich auch mal wieder, immerhin hatte ich Urlaub...
Ich habe Recht wenig gelesen, weil ich leider anderes zu tun hatte.. Dennoch habe ich es geschafft endlich zwei Bücher zu beenden.. Zum einen Morgenrot und dann den zweiten Teil von Die Jäger des roten Mondes. Ich werde euch nun beide Teile rezensieren und freue mich über Rückmeldungen...)
Allgemeine Informationen
Science-Fiktion-Abenteuerroman
Marion Zimmer Bradley
480 Seiten
Moewig Verlag
Zum Inhalt
Die Jäger des roten Mondes:
Dane Marsh liegt einsam und allein auf einem Schiff, weil er das Abenteuer sucht und sich entschieden hat eine Reise um die Welt zu machen allein auf einem Segelschiff. Als er nackt bis auf die Badehose in den Himmel schaut sieht er ein Flugzeug, zumindest deutet er es so. Bis er sich halb bewusstlos in eben diesem Flugzeug wiederfindet.
Umringt ist er von Mekhar, die ihm eine Translatorenscheibe in den Kehlkopf einsetzen. Danach wird er wieder bewusstlos in eine der vielen Zellen gesteckt, wo er auch wieder aufwacht. Um ihn herum sind viele verschiedene Lebewesen aus verschiedenen Welten. Es gibt Protsaurier (große Lebewesen mit lederartiger Haut), wie den liebenswürdigen Aratak, Protsimianer (eine Art Mensch) wie Dane, Rianna und Dallith und dann gibt es Protofelien wie die Mekhar (katzenähnliche Lebewesen).
Dane und die anderen Gefangenen sollen eigentlich zum Sklavenmarkt gebracht werden. Was aber niemand weiß ist, dass die Mekhar warten ob und wer sie angreift um zu fliehen. Die Mekhar haben nämlich ein Abkommen mit den Jägern, die brauchen Beute damit sie jagen können.
Eine Jagd dauert von Dämmerung bis Dämmerung und es wird immer nur Tagsüber gekämpft, weil die Jäger nur Tagsüber jagen können. Jeder der überlebt wird mit Geschenken und Geld überhäuft, aber es ist ziemlich schwierig zu gewinnen, denn die Jäger kann man nicht so leicht töten...
Solange die vorherige Jagd noch läuft, geht es der folgenden Beute sehr gut, sie bekommen gut zu essen, können baden und eigentlich fast alles tun was sie wollen.
Eines Tages aber der Morgendämmerung kommen ganz viele Diener mit einem Spinnenmann zurück, er hat die letzte Jagd überlebt und wird nun gefeiert.
Die Beute wird auch auf die Jagd vorbeireitet, sie können sich in einer riesigen Waffenkammer ihre Waffe aussuchen und können mit ihr trainieren. Dane sucht sich das Samurei-Schwert aus, welches er erkennt, es hat mal einem Samurei von der Erde gehört.
Als sie auf den roten Mond kommen verstecken sie sich erst mal, weil sie schließlich nicht getötet werden wollen.. Sie kämpfen zahlreiche Schlachten und entdecken dabei durch Zufall das Geheimnis der Jäger. Sie überleben und bekommen viel Geld und Geschenke.
Die Flüchtlinge des roten Mondes:
Im zweiten Teil des Buches geht es wieder um Dane, Rianna und Aratak. Dane und Rianna leben momentan auf ihren Wunschplaneten in Frieden, bis eines Tages aus heiterem Himmel Aratak in der Tür steht und sie fragt, ob sie mit auf Belsar IV kommen, um heraus zu finden, was da vor sich geht. Vor kurzen ist dort eine Forschungseinheit verschwunden, die hingeschickt wurde um die vorher verschwundene Einheit zu finden. Man glaubt, dass beide Einheiten tot sind.
Sie sagen natürlich ja und reisen dann getarnt auf Belsar IV.
Sie finden den Stützpunkt und erhalten eine Nachricht. Sie gehen zu den einheimischen Protosimianern und mischen sich unter sie. Sie finden viel heraus und lernen auch eine Menge. Sie erfahren, dass unter der Erde auf Belsar IV Protosaurier leben, die den Angriff auf Blesar IV überlebt haben. Sie sind sehr weit entwickelt und unterhalten sich nur per Telepathie. Aber sie können nicht mehr an die Oberfläche, weil sie es nicht zur richtigen Zeit gemacht haben. Nun ist es zu spät.
Nachdem sie dies erfahren haben sollen sie getötet werden, aber sie wehren sich.
Meine Meinung
Ich finde die Bücher eigentlich echt toll. Die Idee -eine Mischung aus Tribute von Panem und Star Trek-gefällt mir sehr gut, aber es ist sehr langweilig geschrieben. Das erste Buch hat 16 Kapitel und in nur 2! davon geht es um die Jagd. Die anderen 14 Kapitel sind die Einleitung der Jagd, wie Dane gefangen genommen wurde und wie er in die Welt der Jäger kommt. Im zweiten Teil ist es genauso, nur dass es 18 Kapitel sind, die sich ziehen wie Kaugummi. Allein das Interesse am Ausgang der Geschichte hat mich dazu gebracht das Buch zu Ende zu lesen. Was ich auch gut finde ist die Aufmachung.
Aufmachung
Das Cover an sich ist sehr schön. Man sieht Rianna in den Klamotten von der Welt der Jäger, sie steht vor einer Pflanze und im Hintergrund sieht man den roten Mond. Was ich ach toll finde ist, dass auch das Buch so aussieht und nicht nur der Schutzumschlag. Die Schrift ist klein und Gedankensätze sind kursiv gedruckt. Das Seitenpapier fühlt sich nicht sehr gut an, weil es sehr raus und dick ist.
Fazit
Ich finde das Buch wäre gut gelungen, wenn es schöner geschrieben wäre. Das Buch hat mich aber nur einen Euro gekostet -ich habe euch von unserem Bücherflohmarkt erzählt-. Es war kein totaler Fehlkauf, weil es schon eine spannende Geschichte ist, die leider aber nicht so schön geschrieben wurde.
2,5/5
Eure Dinche
Ich melde mich auch mal wieder, immerhin hatte ich Urlaub...
Ich habe Recht wenig gelesen, weil ich leider anderes zu tun hatte.. Dennoch habe ich es geschafft endlich zwei Bücher zu beenden.. Zum einen Morgenrot und dann den zweiten Teil von Die Jäger des roten Mondes. Ich werde euch nun beide Teile rezensieren und freue mich über Rückmeldungen...)
Allgemeine Informationen
Science-Fiktion-Abenteuerroman
Marion Zimmer Bradley
480 Seiten
Moewig Verlag
Zum Inhalt
Die Jäger des roten Mondes:
Dane Marsh liegt einsam und allein auf einem Schiff, weil er das Abenteuer sucht und sich entschieden hat eine Reise um die Welt zu machen allein auf einem Segelschiff. Als er nackt bis auf die Badehose in den Himmel schaut sieht er ein Flugzeug, zumindest deutet er es so. Bis er sich halb bewusstlos in eben diesem Flugzeug wiederfindet.
Umringt ist er von Mekhar, die ihm eine Translatorenscheibe in den Kehlkopf einsetzen. Danach wird er wieder bewusstlos in eine der vielen Zellen gesteckt, wo er auch wieder aufwacht. Um ihn herum sind viele verschiedene Lebewesen aus verschiedenen Welten. Es gibt Protsaurier (große Lebewesen mit lederartiger Haut), wie den liebenswürdigen Aratak, Protsimianer (eine Art Mensch) wie Dane, Rianna und Dallith und dann gibt es Protofelien wie die Mekhar (katzenähnliche Lebewesen).
Dane und die anderen Gefangenen sollen eigentlich zum Sklavenmarkt gebracht werden. Was aber niemand weiß ist, dass die Mekhar warten ob und wer sie angreift um zu fliehen. Die Mekhar haben nämlich ein Abkommen mit den Jägern, die brauchen Beute damit sie jagen können.
Eine Jagd dauert von Dämmerung bis Dämmerung und es wird immer nur Tagsüber gekämpft, weil die Jäger nur Tagsüber jagen können. Jeder der überlebt wird mit Geschenken und Geld überhäuft, aber es ist ziemlich schwierig zu gewinnen, denn die Jäger kann man nicht so leicht töten...
Solange die vorherige Jagd noch läuft, geht es der folgenden Beute sehr gut, sie bekommen gut zu essen, können baden und eigentlich fast alles tun was sie wollen.
Eines Tages aber der Morgendämmerung kommen ganz viele Diener mit einem Spinnenmann zurück, er hat die letzte Jagd überlebt und wird nun gefeiert.
Die Beute wird auch auf die Jagd vorbeireitet, sie können sich in einer riesigen Waffenkammer ihre Waffe aussuchen und können mit ihr trainieren. Dane sucht sich das Samurei-Schwert aus, welches er erkennt, es hat mal einem Samurei von der Erde gehört.
Als sie auf den roten Mond kommen verstecken sie sich erst mal, weil sie schließlich nicht getötet werden wollen.. Sie kämpfen zahlreiche Schlachten und entdecken dabei durch Zufall das Geheimnis der Jäger. Sie überleben und bekommen viel Geld und Geschenke.
Die Flüchtlinge des roten Mondes:
Im zweiten Teil des Buches geht es wieder um Dane, Rianna und Aratak. Dane und Rianna leben momentan auf ihren Wunschplaneten in Frieden, bis eines Tages aus heiterem Himmel Aratak in der Tür steht und sie fragt, ob sie mit auf Belsar IV kommen, um heraus zu finden, was da vor sich geht. Vor kurzen ist dort eine Forschungseinheit verschwunden, die hingeschickt wurde um die vorher verschwundene Einheit zu finden. Man glaubt, dass beide Einheiten tot sind.
Sie sagen natürlich ja und reisen dann getarnt auf Belsar IV.
Sie finden den Stützpunkt und erhalten eine Nachricht. Sie gehen zu den einheimischen Protosimianern und mischen sich unter sie. Sie finden viel heraus und lernen auch eine Menge. Sie erfahren, dass unter der Erde auf Belsar IV Protosaurier leben, die den Angriff auf Blesar IV überlebt haben. Sie sind sehr weit entwickelt und unterhalten sich nur per Telepathie. Aber sie können nicht mehr an die Oberfläche, weil sie es nicht zur richtigen Zeit gemacht haben. Nun ist es zu spät.
Nachdem sie dies erfahren haben sollen sie getötet werden, aber sie wehren sich.
Meine Meinung
Ich finde die Bücher eigentlich echt toll. Die Idee -eine Mischung aus Tribute von Panem und Star Trek-gefällt mir sehr gut, aber es ist sehr langweilig geschrieben. Das erste Buch hat 16 Kapitel und in nur 2! davon geht es um die Jagd. Die anderen 14 Kapitel sind die Einleitung der Jagd, wie Dane gefangen genommen wurde und wie er in die Welt der Jäger kommt. Im zweiten Teil ist es genauso, nur dass es 18 Kapitel sind, die sich ziehen wie Kaugummi. Allein das Interesse am Ausgang der Geschichte hat mich dazu gebracht das Buch zu Ende zu lesen. Was ich auch gut finde ist die Aufmachung.
Aufmachung
Das Cover an sich ist sehr schön. Man sieht Rianna in den Klamotten von der Welt der Jäger, sie steht vor einer Pflanze und im Hintergrund sieht man den roten Mond. Was ich ach toll finde ist, dass auch das Buch so aussieht und nicht nur der Schutzumschlag. Die Schrift ist klein und Gedankensätze sind kursiv gedruckt. Das Seitenpapier fühlt sich nicht sehr gut an, weil es sehr raus und dick ist.
Fazit
Ich finde das Buch wäre gut gelungen, wenn es schöner geschrieben wäre. Das Buch hat mich aber nur einen Euro gekostet -ich habe euch von unserem Bücherflohmarkt erzählt-. Es war kein totaler Fehlkauf, weil es schon eine spannende Geschichte ist, die leider aber nicht so schön geschrieben wurde.
2,5/5
Eure Dinche
Freitag, 25. Juli 2014
Die Vernichteten (3) - Ursula Poznanski
Allgemeine Informationen
Jugend-Dystopie
Ursula Poznanski
528 Seiten
Loewe Verlag
Zum Inhalt
Achtung Spoiler-Gefahr!
Die Vernichteten ist der dritte und damit letzte Band der Eleria-Trilogie. Nachdem Ria von dem Virus Dhalion erfahren hat, der von Jordan dafür entwickelt wurde, die Sphären zu vernichten, sieht sie sich gezwungen, das Gegengift zu finden und die Menschen zu immunisieren. Auch Aureljo und Dantorian befinden sich in einer Sphäre und drohen diese zu infizieren. Dies ist auch der Grund, weshalb der Sphärenbund die fünf Jugendlichen hat töten lassen wollen: Sie alle stellen eine Gefahr für die Sphären da. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft.
Meine Meinung
Die Vernichteten hat mich mal wieder umgehauen! Der letzte Band der Trilogie fängt da an, wo der zweite aufgehört hat: In der Stadt unter der Stadt; In Quirins Reich. Übrig geblieben sind nur noch Ria und Tycho, der, seit sie ihn für einen Sphärenbesuch zurückgelassen hat, immer noch sauer auf sie ist. Schon bald wird klar, dass die zwei Lieblinge nicht viele Freunde im Dorf der Schwarzdornen haben und große Skepsis über ihre Vertrauenswürdigkeit herrscht. Außerdem muss Ria noch ihre Freunde Aureljo und Dantorian und all die andere Unschuldigen vor dem Virus Dhalion schützen, doch Quirin will das Gegenmittel nicht raus rücken.
Auch in diesem Teil muss Ria ihre in den Sphären gelernte Fähigkeit, die Sprache, einsetzen. Es gilt viele Menschen zu überzeugen und viele zu durchschauen, denn jeder könnte ihren Tod wollen.
Auf ihrer Mission lernt sie viele neue Dinge kennen und erfährt auch einiges über ihre Vergangenheit.
Gefallen hat mir, dass Ursula Poznanski immer wieder Dinge aus den vorherigen Bänden erklärt hat, die man nicht mehr so genau wusste. So konnte man die Geschichte wieder supergut mit verfolgen und alles ergab einen Sinn. Auch diesmal gibt es wieder ein großes schreckliches Geheimnis zu lüften, das die fürchterliche Skrupellosigkeit einiger Sphärenbewohner innehält. Die ständige Angst vor dem Entdecktwerden hat mich sofort gefesselt.
Man trifft auf viele alte und liebgewonnene Charaktere und erfährt einiges über vergangene Dinge, die die Welt zu dem machten, was sie nun ist. Aber auch neue Personen treten auf und lüften Rias Herkunft.
Aufmachung
Das Cover passt zu den ersten beiden Bänden und gefällt mir wieder mal super gut. Das Grün passt und es gibt auch wieder ein Lesebändchen als Lesezeichen, das man bei dem Preis von 18, 95 Euro auch erwarten kann.
Fazit
Die Eleria-Trilogie ist einfach eine Klasse für sich. Mit dem großen Finale hat die Autorin alles richtig gemacht und die meisten Fragen geklärt. Das meiner Meinung nach offene Ende ist gelungen und stimmig. Ich bin traurig, nichts mehr von Ria hören zu können :) Pure Empfehlung! 5/5!
Euer Tobii :)
Jugend-Dystopie
Ursula Poznanski
528 Seiten
Loewe Verlag
Zum Inhalt
Achtung Spoiler-Gefahr!
Die Vernichteten ist der dritte und damit letzte Band der Eleria-Trilogie. Nachdem Ria von dem Virus Dhalion erfahren hat, der von Jordan dafür entwickelt wurde, die Sphären zu vernichten, sieht sie sich gezwungen, das Gegengift zu finden und die Menschen zu immunisieren. Auch Aureljo und Dantorian befinden sich in einer Sphäre und drohen diese zu infizieren. Dies ist auch der Grund, weshalb der Sphärenbund die fünf Jugendlichen hat töten lassen wollen: Sie alle stellen eine Gefahr für die Sphären da. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft.
Meine Meinung
Die Vernichteten hat mich mal wieder umgehauen! Der letzte Band der Trilogie fängt da an, wo der zweite aufgehört hat: In der Stadt unter der Stadt; In Quirins Reich. Übrig geblieben sind nur noch Ria und Tycho, der, seit sie ihn für einen Sphärenbesuch zurückgelassen hat, immer noch sauer auf sie ist. Schon bald wird klar, dass die zwei Lieblinge nicht viele Freunde im Dorf der Schwarzdornen haben und große Skepsis über ihre Vertrauenswürdigkeit herrscht. Außerdem muss Ria noch ihre Freunde Aureljo und Dantorian und all die andere Unschuldigen vor dem Virus Dhalion schützen, doch Quirin will das Gegenmittel nicht raus rücken.
Auch in diesem Teil muss Ria ihre in den Sphären gelernte Fähigkeit, die Sprache, einsetzen. Es gilt viele Menschen zu überzeugen und viele zu durchschauen, denn jeder könnte ihren Tod wollen.
Auf ihrer Mission lernt sie viele neue Dinge kennen und erfährt auch einiges über ihre Vergangenheit.
Gefallen hat mir, dass Ursula Poznanski immer wieder Dinge aus den vorherigen Bänden erklärt hat, die man nicht mehr so genau wusste. So konnte man die Geschichte wieder supergut mit verfolgen und alles ergab einen Sinn. Auch diesmal gibt es wieder ein großes schreckliches Geheimnis zu lüften, das die fürchterliche Skrupellosigkeit einiger Sphärenbewohner innehält. Die ständige Angst vor dem Entdecktwerden hat mich sofort gefesselt.
Man trifft auf viele alte und liebgewonnene Charaktere und erfährt einiges über vergangene Dinge, die die Welt zu dem machten, was sie nun ist. Aber auch neue Personen treten auf und lüften Rias Herkunft.
Aufmachung
Das Cover passt zu den ersten beiden Bänden und gefällt mir wieder mal super gut. Das Grün passt und es gibt auch wieder ein Lesebändchen als Lesezeichen, das man bei dem Preis von 18, 95 Euro auch erwarten kann.
Fazit
Die Eleria-Trilogie ist einfach eine Klasse für sich. Mit dem großen Finale hat die Autorin alles richtig gemacht und die meisten Fragen geklärt. Das meiner Meinung nach offene Ende ist gelungen und stimmig. Ich bin traurig, nichts mehr von Ria hören zu können :) Pure Empfehlung! 5/5!
Euer Tobii :)
Donnerstag, 24. Juli 2014
Die Insel - Richard Laymon
Allgemeine Informationen
Roman (Eher Horror-Thriller)
Richard Laymon
576 Seiten
Heyne Hardcore
Zum Inhalt
In Die Insel stranden acht Menschen, deren Jacht explodiert ist, auf einer einsamen Insel. Die Geschichte beginnt jedoch erst nach dem Unfall, als sich die Schiffbrüchigen schon auf der Insel befinden.
Waren sie auf dem Schiff noch zu acht, sind sie nun lediglich noch sieben, denn einer scheint bei dem Unglück verstorben zu sein. Schnell wird klar: Sie sind nicht alleine auf der Insel. Denn jemand aus ihrer Gruppe wird ermordet aufgefunden. Es beginnt ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem es ums Überleben geht.
Meine Meinung
Zu erst einmal muss ich sagen, dass ich das Buch sehr schnell durch hatte. Trotz der recht hohen Seitenzahl, habe ich es in zwei Tagen gelesen.
Das Buch ist eigentlich ein Tagebuch des Protagonisten Rupert. Der 19jährige ist der Freund einer jungen Frau, die mit auf der Reise ist. Er schreibt täglich Tagebuch, um aus ihren Erlebnissen später einmal -falls sie gerettet werden- ein Buch zu machen, oder damit der Fall -falls sie tot aufgefunden werden- geklärt werden kann. Demnach ist das Buch aus der Ich-Perspektive und man hat dauernd die Gewissheit, dass Rupert nicht tot sein kann. Schließlich schreibt er ja die vergangenen Ereignisse auf.
Rupert an sich ist ein Perversling. In jeglichen Situationen beschreibt er die Körper und vor allem die Brüste der Frauen, auch wenn er gerade in Lebensgefahr steckt. (Ein Zitat, das mich wirklich zum Lachen gebracht hat: "Ihre riesigen, bleich im Mondlicht schimmernden Brüste hingen schlaff von ihrem Oberkörper wie zwei seekranke Reisende, die sich an der Reling übergeben mussten") Schließlich erweckt es den Eindruck, als fände Rupert gefallen an schmerzhaftem Sex. Typisch Laymon also, auch wenn ich die sexuellen Handlungen in diesem Buch gar nicht als sehr vordergründig empfand.
Ruperts Beziehung zu seiner (Noch-)Freundin Connie ist nicht gerade liebevoll. Beide necken und beschimpfen sich aufs äußerste und Rupert hat sowieso nur Augen für Connies Mutter und Schwester.
Insgesamt mochte ich Rupert dennoch. Im Laufe des Buches gewinnt der erst so zurückhaltende und auch ausgeschlossene junge Mann an Mut und wird zum "Anführer" der Gruppe. Laymons Charaktere sind eben sehr skurril und handeln vielleicht auch nicht immer nachvollziehbar. Aber diese "Unnormalität" entführt einen aus dem dem Alltag und entführt den Leser in eine neue, kranke Welt.
Als der erste Mord geschah, bekam ich als Leser Unbehagen. Zu wissen, dass man nicht alleine auf einer einsamen Insel ist und jemand deinen Tod will, ist wirklich nervenraubend. Schnell gibt es einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte und sie hecken einen Hinterhalt aus. Doch nicht jeder scheint auf ihrer Seite zu stehen und so müssen sie aufpassen, wem sie vertrauen können.
"Leider" wird seit einigen Jahren nur noch die zensierte Version gedruckt, weshalb ich an manchen Stellen sicher dachte, dass Laymon dort wohl noch etwas härter und umfassender beschrieben haben musste. Dennoch findet man auch in diesem Buch Sex, perverse Fantasien und sogar Kindesmisshandlung wieder.
Einen richtigen Wendepunkt, an dem man eine neue unglaubliche Erklärung der Dinge bekam, gab es meiner Meinung nach nicht. Sicher versteht man am Ende, dass der Mörder ein Psychopath ist, aber das konnte man sich auch schon vorher denken.
Aufmachung
Wie alle deutschen Ausgaben des Heyne-Verlags von Richard Laymon, hat dieses Buch genau dasselbe Format wie die anderen. Das Cover ist nichts großartiges, erfüllt aber seinen Zweck. Dass die Kapitel benannt sind und vor allem der Anfang des Buches in mehrere Teile (Tag 1, 2 etc.) unterteilt ist, hat mir gut gefallen.
Fazit
Laymon ist nun mal Laymon. Wer auf kranken Horror und perverse Beschreibungen steht, dem kann ich Laymon nur empfehlen. Natürlich besteht das Buch nicht nur aus sexuellen Handlungen, aber Laymon ist dafür bekannt. ich werde mit Sicherheit noch weitere seiner Bücher lesen, denn dieses war zwar gut, aber wirklich Angst gemacht hat es mir nicht.
Insgesamt ein spannendes Buch, aber auch nicht mehr. 3,5/5
Welche Bücher habt ihr gelesen, die euch Angst gemacht haben?
Euer Tobii :)
Roman (Eher Horror-Thriller)
Richard Laymon
576 Seiten
Heyne Hardcore
Zum Inhalt
In Die Insel stranden acht Menschen, deren Jacht explodiert ist, auf einer einsamen Insel. Die Geschichte beginnt jedoch erst nach dem Unfall, als sich die Schiffbrüchigen schon auf der Insel befinden.
Waren sie auf dem Schiff noch zu acht, sind sie nun lediglich noch sieben, denn einer scheint bei dem Unglück verstorben zu sein. Schnell wird klar: Sie sind nicht alleine auf der Insel. Denn jemand aus ihrer Gruppe wird ermordet aufgefunden. Es beginnt ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem es ums Überleben geht.
Meine Meinung
Zu erst einmal muss ich sagen, dass ich das Buch sehr schnell durch hatte. Trotz der recht hohen Seitenzahl, habe ich es in zwei Tagen gelesen.
Das Buch ist eigentlich ein Tagebuch des Protagonisten Rupert. Der 19jährige ist der Freund einer jungen Frau, die mit auf der Reise ist. Er schreibt täglich Tagebuch, um aus ihren Erlebnissen später einmal -falls sie gerettet werden- ein Buch zu machen, oder damit der Fall -falls sie tot aufgefunden werden- geklärt werden kann. Demnach ist das Buch aus der Ich-Perspektive und man hat dauernd die Gewissheit, dass Rupert nicht tot sein kann. Schließlich schreibt er ja die vergangenen Ereignisse auf.
Rupert an sich ist ein Perversling. In jeglichen Situationen beschreibt er die Körper und vor allem die Brüste der Frauen, auch wenn er gerade in Lebensgefahr steckt. (Ein Zitat, das mich wirklich zum Lachen gebracht hat: "Ihre riesigen, bleich im Mondlicht schimmernden Brüste hingen schlaff von ihrem Oberkörper wie zwei seekranke Reisende, die sich an der Reling übergeben mussten") Schließlich erweckt es den Eindruck, als fände Rupert gefallen an schmerzhaftem Sex. Typisch Laymon also, auch wenn ich die sexuellen Handlungen in diesem Buch gar nicht als sehr vordergründig empfand.
Ruperts Beziehung zu seiner (Noch-)Freundin Connie ist nicht gerade liebevoll. Beide necken und beschimpfen sich aufs äußerste und Rupert hat sowieso nur Augen für Connies Mutter und Schwester.
Insgesamt mochte ich Rupert dennoch. Im Laufe des Buches gewinnt der erst so zurückhaltende und auch ausgeschlossene junge Mann an Mut und wird zum "Anführer" der Gruppe. Laymons Charaktere sind eben sehr skurril und handeln vielleicht auch nicht immer nachvollziehbar. Aber diese "Unnormalität" entführt einen aus dem dem Alltag und entführt den Leser in eine neue, kranke Welt.
Als der erste Mord geschah, bekam ich als Leser Unbehagen. Zu wissen, dass man nicht alleine auf einer einsamen Insel ist und jemand deinen Tod will, ist wirklich nervenraubend. Schnell gibt es einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte und sie hecken einen Hinterhalt aus. Doch nicht jeder scheint auf ihrer Seite zu stehen und so müssen sie aufpassen, wem sie vertrauen können.
"Leider" wird seit einigen Jahren nur noch die zensierte Version gedruckt, weshalb ich an manchen Stellen sicher dachte, dass Laymon dort wohl noch etwas härter und umfassender beschrieben haben musste. Dennoch findet man auch in diesem Buch Sex, perverse Fantasien und sogar Kindesmisshandlung wieder.
Einen richtigen Wendepunkt, an dem man eine neue unglaubliche Erklärung der Dinge bekam, gab es meiner Meinung nach nicht. Sicher versteht man am Ende, dass der Mörder ein Psychopath ist, aber das konnte man sich auch schon vorher denken.
Aufmachung
Wie alle deutschen Ausgaben des Heyne-Verlags von Richard Laymon, hat dieses Buch genau dasselbe Format wie die anderen. Das Cover ist nichts großartiges, erfüllt aber seinen Zweck. Dass die Kapitel benannt sind und vor allem der Anfang des Buches in mehrere Teile (Tag 1, 2 etc.) unterteilt ist, hat mir gut gefallen.
Fazit
Laymon ist nun mal Laymon. Wer auf kranken Horror und perverse Beschreibungen steht, dem kann ich Laymon nur empfehlen. Natürlich besteht das Buch nicht nur aus sexuellen Handlungen, aber Laymon ist dafür bekannt. ich werde mit Sicherheit noch weitere seiner Bücher lesen, denn dieses war zwar gut, aber wirklich Angst gemacht hat es mir nicht.
Insgesamt ein spannendes Buch, aber auch nicht mehr. 3,5/5
Welche Bücher habt ihr gelesen, die euch Angst gemacht haben?
Euer Tobii :)
Sonntag, 20. Juli 2014
Die Verschworenen (2) - Ursula Poznanski
Allgemeine Informationen
Dystopie
Ursula Poznanski
464 Seiten
Loewe Verlag
Zum Inhalt
(Nicht lesen, ohne Band 1 beendet zu haben!)
Nachdem Ria und ihre Freunde in die Stadt unter der Stadt gebracht wurden, leben sie in unterirdischen dunklen Gemäuern, die zu einem großen Labyrinth verstrickt sind.
In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde zwar Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann.
Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet.
Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, entgegen ihrer ursprünglichen Absicht gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen. Ihr offenbart sich ein Geheimnis, ein furchtbarer und grausamer Plan.
Meine Meinung
Für mich war die erste Hälfte des Buches leider nicht so gut, wie der erste Band. Es war doch recht eintönig, dadurch dass das Meiste nur in den Kellergewölben abspielt. Es passieren dennoch wichtige Dinge, alles entwickelt sich zu einem dramatischen Finale und schlussendlich ergibt alles einen Sinn, der mir zumindest den Atem geraubt hat!
Schön finde ich, dass auf Sandor und Quirin in diesem Teil mehr eingegangen wird, außerdem erfährt man von Jordans Chronik. Zwar versteht man es anfangs nicht, doch spätestens beim beenden des Buches versteht man die Zusammenhänge.
Auch passieren traurige Dinge, Dinge, die einen wütend oder sentimental stimmen. So muss die ein oder andere Figur schon mal Dinge tun, die man im ersten Augenblick nicht versteht. Es sind die kleinen Sachen, die anfangs noch unscheinbar wirken, später aber zu einer riesigen Spannungs-Explosion führen.
Das gefällt mir an diesem Buch, man kann niemandem trauen. Meint er es ernst oder flunkert er nur? Ist er mein Freund oder Feind? Wem kann ich was anvertrauen?
Ria muss nachdenken, Pläne schmieden und sich schließlich entscheiden. Es gibt für sie nur noch einen Ausweg: Zurück in die Sphären.
Aufmachung
Ich finde, die gesamte Reihe kommt zwar schlicht, aber dennoch wunderschön daher. Die Cover sind zwar eher schlicht gehalten, trotzdem finde ich auch dieses hier super toll :)
Es wirkt wie ein Labyrinth, aus dem es zu fliehen gilt, passt ja irgendwie!
Fazit
Ihr müsst es einfach lesen! Ich bin in diese Trilogie verliebt, anders kann ich es nicht sagen. Ist der Anfang von Die Verschworenen doch noch recht ruhig und eintönig, geht es dafür später richtig los. Man bangt und zittert um Ria und die anderen, die sich oft in brenzliche Situationen bringen und die Auflösung um Jordans Chronik ist phänomenal und spannend! Auch Ria wächst einem immer weiter ans Herz und es ist spannend zu beobachten, wie sie innerlich immer mehr zu einem Mitglied der Schwarzdornen wird.
Klares Lesemuss!
5/5
Euer Tobii :)
Dystopie
Ursula Poznanski
464 Seiten
Loewe Verlag
Zum Inhalt
(Nicht lesen, ohne Band 1 beendet zu haben!)
Nachdem Ria und ihre Freunde in die Stadt unter der Stadt gebracht wurden, leben sie in unterirdischen dunklen Gemäuern, die zu einem großen Labyrinth verstrickt sind.
In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde zwar Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann.
Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet.
Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, entgegen ihrer ursprünglichen Absicht gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen. Ihr offenbart sich ein Geheimnis, ein furchtbarer und grausamer Plan.
Meine Meinung
Für mich war die erste Hälfte des Buches leider nicht so gut, wie der erste Band. Es war doch recht eintönig, dadurch dass das Meiste nur in den Kellergewölben abspielt. Es passieren dennoch wichtige Dinge, alles entwickelt sich zu einem dramatischen Finale und schlussendlich ergibt alles einen Sinn, der mir zumindest den Atem geraubt hat!
Schön finde ich, dass auf Sandor und Quirin in diesem Teil mehr eingegangen wird, außerdem erfährt man von Jordans Chronik. Zwar versteht man es anfangs nicht, doch spätestens beim beenden des Buches versteht man die Zusammenhänge.
Auch passieren traurige Dinge, Dinge, die einen wütend oder sentimental stimmen. So muss die ein oder andere Figur schon mal Dinge tun, die man im ersten Augenblick nicht versteht. Es sind die kleinen Sachen, die anfangs noch unscheinbar wirken, später aber zu einer riesigen Spannungs-Explosion führen.
Das gefällt mir an diesem Buch, man kann niemandem trauen. Meint er es ernst oder flunkert er nur? Ist er mein Freund oder Feind? Wem kann ich was anvertrauen?
Ria muss nachdenken, Pläne schmieden und sich schließlich entscheiden. Es gibt für sie nur noch einen Ausweg: Zurück in die Sphären.
Aufmachung
Ich finde, die gesamte Reihe kommt zwar schlicht, aber dennoch wunderschön daher. Die Cover sind zwar eher schlicht gehalten, trotzdem finde ich auch dieses hier super toll :)
Es wirkt wie ein Labyrinth, aus dem es zu fliehen gilt, passt ja irgendwie!
Fazit
Ihr müsst es einfach lesen! Ich bin in diese Trilogie verliebt, anders kann ich es nicht sagen. Ist der Anfang von Die Verschworenen doch noch recht ruhig und eintönig, geht es dafür später richtig los. Man bangt und zittert um Ria und die anderen, die sich oft in brenzliche Situationen bringen und die Auflösung um Jordans Chronik ist phänomenal und spannend! Auch Ria wächst einem immer weiter ans Herz und es ist spannend zu beobachten, wie sie innerlich immer mehr zu einem Mitglied der Schwarzdornen wird.
Klares Lesemuss!
5/5
Euer Tobii :)
Samstag, 19. Juli 2014
Pastworld - Ian Beck
Allgemeine Informationen
Thriller
Ian Beck
400 Seiten
Loewe Verlag
Wir schreiben das Jahr 2048 in London – doch die 17jährige Eve ist ein Kind der Vergangenheit, aufgewachsen in Pastworld, einem Themenpark, der das Leben im viktorianischen London im 19. Jahrhundert darstellt, mit all seinen Regeln und Gesetzen. Sie ahnt nicht, dass außerhalb der Grenzen von Pastworld eine ganz andere Welt existiert.
Der gleichaltrige Caleb ist nur ein Besucher von Pastworld; doch kaum angekommen, gerät er in einen Hinterhalt und wird des Mordes verdächtigt – ein Verbrechen, für das im London des 19. Jahrhunderts die Todesstrafe steht.
Auf der Flucht vor der Polizei und dem Phantom, einem maskierten Serienmörder, der in Pastworld sein Unwesen treibt, treffen Eve und Caleb aufeinander und stellen fest, dass ihre Schicksale auf schier unfassbare Weise miteinander verbunden sind… (Quelle: klick)
Meine Meinung
Ich habe das Buch für 3,95 bei Amazon erworben und konnte einfach nicht nein sagen Die Thematik mit dem Themenpark hat mich direkt angesprochen und auch die Aufmachung wirkte interessant.
Als ich das Buch dann angefangen zu habe, habe ich mich anfangs sehr schwer getan. Ich kam nicht wirklich hinein in das Buch, aber ich wollte ihm dennoch eine Chance geben, zumal es anfangs ja bei vielen Büchern so ist. Eins kann ich sagen: Es wurde besser! Man hat Zusammenhänge verstanden, konnte Personen, die nicht namentlich genannt wurden zuordnen, hatte aber immer noch keine Ahnung, wie Eve und Caleb sich treffen sollen. Überhaupt geschieht das erst sehr spät im Buch.
Durch die relativ kurzen Kapitel und die verschiedenen Erzählperspektiven -sowohl wechseln die Personen, als auch die Erzählform- wussten Spannung zu erzeugen und viele Handlungsstränge zu verstricken. Mal liest man aus Eves, mal aus Calebs Sicht, mal aus der der Polizei und sogar aus der Sicht des Phantoms.Im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr über den Themenpark, seine Hintergründe und "Technik". Auch einige Illustrationen und Ausschnitte aus einem Besucherratgeber unterstützen die düstere, neblige und diebische Atmosphäre, die vor allem auf den Straßen von Pastworld herrscht.
Der Schreibstil ist meiner Meinung nach oft zu komplex: Zu viele Beschreibungen, zu viele aneinandergereihte Adjektive. Dennoch konnte mich der Autor an vielen Stellen fesseln. Die "Auflösung", was es mit den Protagonisten auf sich hat, war für mich etwas undurchsichtig, aber dennoch einfallsreich.
Der schnellen Erzählweise und den vielen Handlungssträngen wegen konnte man die vielen Charakteren nicht wirklich kennenlernen. Dennoch waren mir einige von ihnen sehr sympathisch! Die Phantom-"Sequenzen" haben mir jedoch nicht so gut gefallen, ich weiß nicht wieso, aber irgendwie fand ich sie fad und langweilig, auch wenn sie die Teile im Buch waren, die blutig und leicht schockierend waren.
Aufmachung
Das Cover und der Buchrücken sind wirklich fantastisch! Die Schrift auf dem Buchrücken schimmert je nach Perspektive in verschiedenen Farben (holografische Folie) und das Cover wirkt stimmig und passt zur Geschichte. Vielleicht hätte ich mir noch gewünscht, dass das Phantom auf einem der Dächer daherkäme, zumal es in der Geschichte eine entscheidende Rolle spielt. Eventuell soll der Zylinder tragende Mann das Phantom darstellen...!?
Das Luftschiff und der allumfassende Nebel -zwei Charakteristika für Pastworld- findet man im Buch wieder und passen demnach perfekt in das Gesamtbild! Auch der "auf alt gemachte" Rahmen des Covers wirkt stimmig.
Fazit
Ian Becks Thriller weiß es Atmosphäre und verstrickte Handlungen zu erschaffen. Die Geschichten der Protagonisten treffen sich, wenn auch erst recht spät, und ihnen wird ihre Verbundenheit klar. Pastworld, eine wirklich interessante und neuartige Idee. Direkt eine ganze Stadt zu einem Themenpark umzufunktionieren und dann noch so authentisch, ist wirklich einfallsreich und spannend. Zwar konnte der Autor mich an einigen Stellen nicht ganz überzeugen und das Buch hat mich auch nicht wirklich umgehauen, aber die Verstrickung zwischen Gegenwart und Vergangenheit machen das Buch besonders.
Die große Begeisterung, die ich bei vielen anderen Bloggern gelesen habe, hat mich leider nicht vollkommen erreicht. Allerdings macht es sich sehr gut im Regal! :D
Euer Tobii :)
Mittwoch, 16. Juli 2014
Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat - Gavin Extence
Allgemeine Informationen
Roman
Gavin Extence
Zum Inhalt
Alexander Woods ist eigentlich ein ganz normaler Junge, bis ihn das Schicksal trifft, wie ein Schlag. Der Zehnjährige wird aus heiterem Himmel verletzt und lernt sogleich einen neuen Freund kennen. Einen ziemlich grimmigen alten Freund. Mr. Peterson, der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte.
Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voll Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat...
Eine Geschichte, die erzählt, wie besonders Freundschaft sein kann!
Meine Meinung
Keine Angst, ich habe nicht gespoilert! All das steht auf der Buchrückseite und mit der Verhaftung beginnt auch das Buch. Das Ende der Geschichte ist der Anfang von Alex Erzählung, denn die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive eben jenes Siebzehnjährigen geschrieben, der uns aus seinem Leben und seine Geschichte erzählt. Und auch so viel weiß man schon zu Anfang: Mr. Peterson wird sterben...
Ich muss sagen, dass ich Alex wirklich lieben gelernt habe! Auf irgendeine Art und Weise ist er naiv, denn wie er selbst sagt ist er in manchen Dingen etwas zurückgeblieben. Dafür kennt er sich aber in anderen Dingen sehr gut aus, beispielsweise mit dem Weltall oder dem Gehirn. Seine Art ist einfach liebenswert und sein Handeln und Reden lässt den Leser oft schmunzeln.
Es sind so viele schöne Wahrheiten in den Zeilen versteckt und ich hatte das Gefühl, dass Alex mir die Welt neu erklärt, aus einer Sicht, die nur er durch sein Schicksal erlebt. Unbeschwert und fast schon einfach. In seinen Augen könnte alles so schön und einfach sein. Zum Beispiel bemängelt er, dass man in der Schule eine einfach Formel lernt, aber nichts über den, der sie entdeckt hat. Es sind all diese kleinen Dinge und Überlegungen, die den Protagonisten Alex beschäftigen. Und damit regt er den Leser zum Denken an!
Als er dann den grimmigen alten Mr. Peterson kennenlernt, freunden sie sich an. Auch wenn ihre erste Begegnung nicht wirklich friedlich ist.
Zwar ist die gesamte Geschichte auf der einen Seite skurril und eigenartig, aber der Autor schafft es all das so unglaublich glaubwürdig erscheinen zu lassen! Mit einem ganz besonderen naiv scheinenden Humor zeigt Alex uns eine ganz neue Seite unserer Welt und unserer Gesellschaft.
Es gibt viele Momente, in denen man verzweifelt, denn Alex hat es nicht immer leicht. Doch dann gibt es diese ungewöhnlichen Ereignisse und diese wunderbare Freundschaft, die einem das Herz öffnen.
Aufmachung
Auf den ersten Blick empfand ich das Cover als schlicht aber dennoch stimmig. Als ich es mir am Ende nochmal anschaute verstand dich es.
Auch die Kapitel-Anfänge haben immer eine kleine Illustration und auch immer einen Titel! So kommt es schon mal vor, dass man beim Lesen des Titels einen Schock bekommt, da einem sich alle möglichen Szenarien durch den Kopf gehen (Beispielsweise bei "Der Tod").
Besonders schön finde ich, dass so viele Dinge aus Alex' Leben darin versteckt sind!
Fazit
LESEN, LESEN, LESEN! Wer es noch nicht gelesen hat muss es sich unbedingt zulegen! Es ist eine so wundervolle Geschichte, berührend und herzerwärmend!
Dieses Buch war eines meiner bisherigen Monats-Highlights und ich fand es von Anfang bis Ende stimmig!
5/5!
Euer Tobiii :)
Roman
Gavin Extence
472 Seiten
Limes Verlag
Limes Verlag
Zum Inhalt
Alexander Woods ist eigentlich ein ganz normaler Junge, bis ihn das Schicksal trifft, wie ein Schlag. Der Zehnjährige wird aus heiterem Himmel verletzt und lernt sogleich einen neuen Freund kennen. Einen ziemlich grimmigen alten Freund. Mr. Peterson, der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte.
Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voll Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat...
Eine Geschichte, die erzählt, wie besonders Freundschaft sein kann!
Meine Meinung
Keine Angst, ich habe nicht gespoilert! All das steht auf der Buchrückseite und mit der Verhaftung beginnt auch das Buch. Das Ende der Geschichte ist der Anfang von Alex Erzählung, denn die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive eben jenes Siebzehnjährigen geschrieben, der uns aus seinem Leben und seine Geschichte erzählt. Und auch so viel weiß man schon zu Anfang: Mr. Peterson wird sterben...
Ich muss sagen, dass ich Alex wirklich lieben gelernt habe! Auf irgendeine Art und Weise ist er naiv, denn wie er selbst sagt ist er in manchen Dingen etwas zurückgeblieben. Dafür kennt er sich aber in anderen Dingen sehr gut aus, beispielsweise mit dem Weltall oder dem Gehirn. Seine Art ist einfach liebenswert und sein Handeln und Reden lässt den Leser oft schmunzeln.
Es sind so viele schöne Wahrheiten in den Zeilen versteckt und ich hatte das Gefühl, dass Alex mir die Welt neu erklärt, aus einer Sicht, die nur er durch sein Schicksal erlebt. Unbeschwert und fast schon einfach. In seinen Augen könnte alles so schön und einfach sein. Zum Beispiel bemängelt er, dass man in der Schule eine einfach Formel lernt, aber nichts über den, der sie entdeckt hat. Es sind all diese kleinen Dinge und Überlegungen, die den Protagonisten Alex beschäftigen. Und damit regt er den Leser zum Denken an!
Als er dann den grimmigen alten Mr. Peterson kennenlernt, freunden sie sich an. Auch wenn ihre erste Begegnung nicht wirklich friedlich ist.
Zwar ist die gesamte Geschichte auf der einen Seite skurril und eigenartig, aber der Autor schafft es all das so unglaublich glaubwürdig erscheinen zu lassen! Mit einem ganz besonderen naiv scheinenden Humor zeigt Alex uns eine ganz neue Seite unserer Welt und unserer Gesellschaft.
Es gibt viele Momente, in denen man verzweifelt, denn Alex hat es nicht immer leicht. Doch dann gibt es diese ungewöhnlichen Ereignisse und diese wunderbare Freundschaft, die einem das Herz öffnen.
Aufmachung
Auf den ersten Blick empfand ich das Cover als schlicht aber dennoch stimmig. Als ich es mir am Ende nochmal anschaute verstand dich es.
Auch die Kapitel-Anfänge haben immer eine kleine Illustration und auch immer einen Titel! So kommt es schon mal vor, dass man beim Lesen des Titels einen Schock bekommt, da einem sich alle möglichen Szenarien durch den Kopf gehen (Beispielsweise bei "Der Tod").
Besonders schön finde ich, dass so viele Dinge aus Alex' Leben darin versteckt sind!
Fazit
LESEN, LESEN, LESEN! Wer es noch nicht gelesen hat muss es sich unbedingt zulegen! Es ist eine so wundervolle Geschichte, berührend und herzerwärmend!
Dieses Buch war eines meiner bisherigen Monats-Highlights und ich fand es von Anfang bis Ende stimmig!
5/5!
Euer Tobiii :)
Sonntag, 6. Juli 2014
Bunker Diary - Kevin Brooks
Allgemeine Informationen
Roman
Kevin Brooks
288 Seiten
dtv Verlag
Zum Inhalt
Auf offener Straße wird der sechzehnjährige Linus eines Morgens von einem Fremden überwältigt und in einen Bunker gesperrt. Fünf weitere Personen folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie gegeneinander aufzuhetzen, eskaliert die Lage...
Meine Meinung
Zu Beginn muss ich sagen, dass es ein fantastisches Werk ist! Von der ersten bis zur letzten Seite hat es mich gepackt und bis jetzt nicht mehr losgelassen.
(Achtung Spoiler)Und auch wenn es jetzt schon ziemlich lange her ist, seitdem ich das Buch gelesen habe, frage ich mich jetzt noch, wer der Täter sein könnte und aus welchen Motiven er handeln könnte. Doch Kevin Brooks versteckt keinen einzigen Hinweis dazu in seinem Roman. (Spoiler Ende)
Und überhaupt geht es gar nicht um den Täter in diesem Buch, sondern um das Zusammenleben von so fremden und verschiedenen Menschen. Der Roman hat mich nachdenklich gemacht. Immer wieder musste ich daran denken, was ich wohl tun würde, wenn ich in dieser Situation wäre. Würde ich auch so agieren wie Linus? Oder doch wie eine andere Person? Ich würde wahrscheinlich wahnsinnig werden!
Am meisten jedoch hat mich das Ende geschockt. Es kann doch nicht zu Ende sein! Übrigens ein Satz, den ich bei diesem Buch viel zu oft gedacht habe.
(Achtung Spoiler) Ich habe das Buch und seine letzten leeren Seiten fassungslos angestarrt. (Spoiler Ende) Ich weiß nicht was schlimmer sein könnte. Eine Fortsetzung des Buches oder die letzten Worte des Autors.
Aufmachung
Schlicht, aber dem Roman entsprechend. Es herrscht eine Ruhe und eine Stimmigkeit darin und doch strahlt das Cover eine unerfüllte Angst aus. Düster und schwarz. Und die einzige Farbe steckt in der Kamera, oben links in der Ecke, die uns alle zu beobachten scheint.
Fazit
Kann ich nur an alle empfehlen, die einen intensiven Roman/Thriller suchen. Aber auch an alle, die etwas Neues suchen, etwas Anderes, was sie packt und nicht loslässt. Definitiv 5/5! Am liebsten würde ich noch mehr geben. Echt lesenswert.
Viele liebe Grüße,
eure Eleni
Roman
Kevin Brooks
288 Seiten
dtv Verlag
Zum Inhalt
Auf offener Straße wird der sechzehnjährige Linus eines Morgens von einem Fremden überwältigt und in einen Bunker gesperrt. Fünf weitere Personen folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie gegeneinander aufzuhetzen, eskaliert die Lage...
Meine Meinung
Zu Beginn muss ich sagen, dass es ein fantastisches Werk ist! Von der ersten bis zur letzten Seite hat es mich gepackt und bis jetzt nicht mehr losgelassen.
(Achtung Spoiler)Und auch wenn es jetzt schon ziemlich lange her ist, seitdem ich das Buch gelesen habe, frage ich mich jetzt noch, wer der Täter sein könnte und aus welchen Motiven er handeln könnte. Doch Kevin Brooks versteckt keinen einzigen Hinweis dazu in seinem Roman. (Spoiler Ende)
Und überhaupt geht es gar nicht um den Täter in diesem Buch, sondern um das Zusammenleben von so fremden und verschiedenen Menschen. Der Roman hat mich nachdenklich gemacht. Immer wieder musste ich daran denken, was ich wohl tun würde, wenn ich in dieser Situation wäre. Würde ich auch so agieren wie Linus? Oder doch wie eine andere Person? Ich würde wahrscheinlich wahnsinnig werden!
Am meisten jedoch hat mich das Ende geschockt. Es kann doch nicht zu Ende sein! Übrigens ein Satz, den ich bei diesem Buch viel zu oft gedacht habe.
(Achtung Spoiler) Ich habe das Buch und seine letzten leeren Seiten fassungslos angestarrt. (Spoiler Ende) Ich weiß nicht was schlimmer sein könnte. Eine Fortsetzung des Buches oder die letzten Worte des Autors.
Aufmachung
Schlicht, aber dem Roman entsprechend. Es herrscht eine Ruhe und eine Stimmigkeit darin und doch strahlt das Cover eine unerfüllte Angst aus. Düster und schwarz. Und die einzige Farbe steckt in der Kamera, oben links in der Ecke, die uns alle zu beobachten scheint.
Fazit
Kann ich nur an alle empfehlen, die einen intensiven Roman/Thriller suchen. Aber auch an alle, die etwas Neues suchen, etwas Anderes, was sie packt und nicht loslässt. Definitiv 5/5! Am liebsten würde ich noch mehr geben. Echt lesenswert.
Viele liebe Grüße,
eure Eleni
Samstag, 5. Juli 2014
Die Auserwählten im Labyrinth - James Dashner
Allgemeine Informationen
Dystopischer Jugend-Thriller
James Dashner
496 Seiten
Ein Chicken-House-Buch im Carlsen Verlag
Die Jungen versuchen schon seit Jahren einen Ausweg aus dem Labyrinth zu suchen und zeichnen Tag für Tag die Standorte der Mauern auf. Denn die Mauern verschieben sich nachts. Gibt es wirklich einen Ausweg aus dem Labyrinth? Wer hat ihnen das alles angetan? Und was hat es mit dem Mädchen auf sich, das plötzlich in der Box erscheint?
Meine Meinung
Mir hat das Buch wirklich außerordentlich gut gefallen! Es war auf jeden Fall eines meiner Highlights im Monat Juni. Die Thematik und die durchgehende Spannung haben mir beim Lesen durchweg Freude bereitet! Besonders gefallen haben mir die Kapitelenden. Fast immer gab es irgendeine überraschende Wendung oder eine drohende Gefahr und man musste immer vor Bangen weiterlesen! Durch die durchgehende Spannung war das Buch immer wieder aufregend und interessant.
Die Charaktere haben mir eigentlich sehr gut gefallen, auch wenn niemand dabei wahr, der wirklich besonders war. Ich mag Thomas und den Fakt, dass er irgendwie anders ist als die anderen. Ich konnte mich gut in ihn hinein versetzen und es hat mir Spaß gemacht zu lesen, wie er sich in die Lichtung integriert.
Und da wären wir schon beim nächsten Punkt: Da sich die Jungen ganz neu zivilisieren müssen, da sie ja keine Erinnerungen an "unsere" Welt haben, benutzen sie für manche Dinge andere erfundene Wörter. So heißt "Scheiße" -Klonk- oder Dummkopf -Neppdepp-. Viele fanden das wohl störend und lächerlich. Ich allerdings konnte mich schnell damit anfreunden und fand es eigentlich ziemlich passend. Oftmals benutze ich die Wörter jetzt auch selber ! :D
(ACHTUNG SPOILER!)Überraschend war für mich das Ende! Ich hätte nicht gedacht, dass die Lichter aus dem Labyrinth entkommen und sogar die Schöpfer treffen! Auch das "Protokoll" der Schöpfer am Ende hat mich fertig gemacht, denn ich wollte so unbedingt wissen, wie es jetzt weitergeht!
Aufmachung
Das Cover und das düstere Blau finde ich wirklich ansprechend. Es ist zwar nichts außergewöhnliches oder weltbewegendes, aber dieses Schlichte und Kühle steht dem Buch meiner Meinung nach sehr gut! Das Cover des Taschenbuchs dagegen ist völlig anders (Kann mir jemand erklären, warum es nicht dasselbe ist?!) und ich finde es nicht so gelungen. Auch wenn es mehr mit dem Buch zu tun hat.
Fazit
Dieses Buch hat mich wirklich begeistert! Die interessante und spannende Geschichte ist super erzählt und das Ende lässt zwar viel offen, man kann sich aber ein eigenes Bild machen! Eine ganz große Leseempfehlung!
5/5
Euer Tobii :)
Dystopischer Jugend-Thriller
James Dashner
496 Seiten
Ein Chicken-House-Buch im Carlsen Verlag
Zum Inhalt
Thomas wacht in mitten einer dunklen aufsteigenden Box auf. Eine Art Aufzug, der ihn ans Tageslicht befördert. Als sich die Luken öffnen stehen fünfzig Jungen um den Schacht herum und beäugen Thomas. Sie erklären ihm, dass er auf der Lichtung gelandet ist, die ein Labyrinth aus meterhohen Wänden umgibt. Thomas kann sich jedoch nicht an seine Vergangenheit erinnern, genau wie die anderen. Schon bald merkt er, dass nur die Lichtung wirklich sicher ist, denn im Labyrinth warten nachts grausige Kreaturen auf die Jungen. Zum Glück schließen sich nachts die schützenden Wände.Die Jungen versuchen schon seit Jahren einen Ausweg aus dem Labyrinth zu suchen und zeichnen Tag für Tag die Standorte der Mauern auf. Denn die Mauern verschieben sich nachts. Gibt es wirklich einen Ausweg aus dem Labyrinth? Wer hat ihnen das alles angetan? Und was hat es mit dem Mädchen auf sich, das plötzlich in der Box erscheint?
Meine Meinung
Mir hat das Buch wirklich außerordentlich gut gefallen! Es war auf jeden Fall eines meiner Highlights im Monat Juni. Die Thematik und die durchgehende Spannung haben mir beim Lesen durchweg Freude bereitet! Besonders gefallen haben mir die Kapitelenden. Fast immer gab es irgendeine überraschende Wendung oder eine drohende Gefahr und man musste immer vor Bangen weiterlesen! Durch die durchgehende Spannung war das Buch immer wieder aufregend und interessant.
Die Charaktere haben mir eigentlich sehr gut gefallen, auch wenn niemand dabei wahr, der wirklich besonders war. Ich mag Thomas und den Fakt, dass er irgendwie anders ist als die anderen. Ich konnte mich gut in ihn hinein versetzen und es hat mir Spaß gemacht zu lesen, wie er sich in die Lichtung integriert.
Und da wären wir schon beim nächsten Punkt: Da sich die Jungen ganz neu zivilisieren müssen, da sie ja keine Erinnerungen an "unsere" Welt haben, benutzen sie für manche Dinge andere erfundene Wörter. So heißt "Scheiße" -Klonk- oder Dummkopf -Neppdepp-. Viele fanden das wohl störend und lächerlich. Ich allerdings konnte mich schnell damit anfreunden und fand es eigentlich ziemlich passend. Oftmals benutze ich die Wörter jetzt auch selber ! :D
(ACHTUNG SPOILER!)Überraschend war für mich das Ende! Ich hätte nicht gedacht, dass die Lichter aus dem Labyrinth entkommen und sogar die Schöpfer treffen! Auch das "Protokoll" der Schöpfer am Ende hat mich fertig gemacht, denn ich wollte so unbedingt wissen, wie es jetzt weitergeht!
Aufmachung
Das Cover und das düstere Blau finde ich wirklich ansprechend. Es ist zwar nichts außergewöhnliches oder weltbewegendes, aber dieses Schlichte und Kühle steht dem Buch meiner Meinung nach sehr gut! Das Cover des Taschenbuchs dagegen ist völlig anders (Kann mir jemand erklären, warum es nicht dasselbe ist?!) und ich finde es nicht so gelungen. Auch wenn es mehr mit dem Buch zu tun hat.
Fazit
Dieses Buch hat mich wirklich begeistert! Die interessante und spannende Geschichte ist super erzählt und das Ende lässt zwar viel offen, man kann sich aber ein eigenes Bild machen! Eine ganz große Leseempfehlung!
5/5
Euer Tobii :)
Sonntag, 22. Juni 2014
Dancing Jax, Auftakt - Robin Jarvis
Allgemeine Informationen
Dark Fantasy
Robin Jarvis
544 Seiten
Verlag script5
Zum Inhalt
In der Kleinstadt Felixstowe bricht der Bandenanführer Jezza mit einigen Bandenmitgliedern in ein verlassenes Haus ein. Sie suchen nach Dingen, die sie verkaufen können – den Kamin, oder auch Kupferrohre und Wasserhähne. Doch es kommt anders: Jezza verhält sich plötzlich merkwürdig und befiehlt, nur sechs alte Kisten voller Bücher mitzunehmen. Diese enthalten alle das gleiche Buch: Dancing Jacks. Wer das Buch liest, wird selbst zum willenlosen Charakter der Geschichte und nur wenige sind immun. Während Jezza sich zum Herrscher, dem Ismus, ernennen lässt, wird Felixstowe von einer Tragödie erschüttert. Dann beginnt sich der Fluch des Buches, denn immer mehr Bewohner zieht das Buch in seinen Bann...
Meine Meinung
Ich stehe dem ganzen etwas zwiegespalten gegenüber. Sicher, die Idee, dass das Buch, das man gerade liest, das Buch ist, um das es in der Geschichte geht, ist wirklich spannend. Zum anderen war das Buch teilweise recht zäh und man hat gemerkt, dass sich der Autor Zeit gelassen hat. Zumal es ja eine Trilogie ist.Anfangs kam ich wirklich schwer in die Geschichte hinein. Das ganze hatte ich mir doch irgendwie anders vorgestellt. Aber nach und nach hat sich das Ganze wirklich spannend entwickelt. Immer mehr Leute verfallen dem Buch und man erfährt auch vieles über die Charaktere in Dancing Jacks.
Jedoch muss ich sagen, dass die ganze Idee hinter alldem wirklich erstaunlich und interessant ist! Gefallen hat mir, dass es vor jedem Kapitelbeginn eine Art Zitat aus eben jenem Buch gibt. So konnte man die Geschichte aus Dancing Jax in Bruchstücken miterleben.
Ich bin gespannt, wie der Autor in Teil zwei tiefer in das Geschehen in Mooncaster, dem Handlungsort von Dancing Jax, eingehen wird. Die gesamte Personenkonstellation ist schlüssig und lädt für viel weiteres Geschehen ein!
Aufmachung
Das Cover finde ich grandios! Es kommt vielleicht auf den ersten Blick eher schlicht weiß daher, aber die kleinen Verzierungen stechen einem wirklich ins Auge! Es passt wirklich zu einem alten Buch und sieht sehr edel aus. Es lädt zum lesen ein und macht einen neugierig!
Fazit
Dancing Jax ist für mich eine Reihe mit wirlklich viel Potenzial! Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte in den anderen beiden Teilen fortgesetzt werden wird! Jedoch ist es für mich sehr schwer hier eine Punktzahl zu vergeben...
Bis dann,
Euer Tobii :))
Das Cover finde ich grandios! Es kommt vielleicht auf den ersten Blick eher schlicht weiß daher, aber die kleinen Verzierungen stechen einem wirklich ins Auge! Es passt wirklich zu einem alten Buch und sieht sehr edel aus. Es lädt zum lesen ein und macht einen neugierig!
Fazit
Dancing Jax ist für mich eine Reihe mit wirlklich viel Potenzial! Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte in den anderen beiden Teilen fortgesetzt werden wird! Jedoch ist es für mich sehr schwer hier eine Punktzahl zu vergeben...
Bis dann,
Euer Tobii :))
Mittwoch, 11. Juni 2014
Margos Spuren - John Green
Allgemeine Informationen
Roman
John Green
331 Seiten
Verlag Reihe Hanser dtv
Ausgezeichnet mit der CORINE / Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis
Original: Paper Towns
Zum Inhalt
Schon als kleiner Junge war Quentin in die schöne und wilde Margo verliebt. Und schon damals war sie ihm ein Rätsel. Niemand konnte so mutig und entschlossen sein wie sie, niemand wirkte urplötzlich so unnahbar. Und so ist es bis heute noch geblieben. Der schüchterne Quentin kann die beliebte, von Gerüchten umrankte Margo nur aus der Ferne bewundern. Bis sie plötzlich vor seinem Fenster steht und ihn um Hilfe bittet: Für eine Nacht wirft Quentin alle Ängste über Bord und wird Teil des Margo-Universums. Doch am nächsten Tag stellt er fest, dass Margo verschwunden ist. Um sie wiederzufinden, muss Quentin sein Leben auf den Kopf stellen und jeder noch so geheimnisvollen Spur folgen, die sie hinterlassen hat. Es sind Spuren, die ihn zu einem fremden Leben führen, das so ganz anders ist, als er es sich je erträumt hat.
Meine Meinung
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zur letzten nicht mehr losgelassen. Es hat mir sehr gefallen. Besonders hat mich das Buch und seine Geschichte zum Nachdenken gebracht . Von allen Charakteren mag ich Quentin am meisten, da ich mich zu Beginn der Geschichte mit ihm identifizieren konnte. Mir gefiel seine Art, wie er dachte und handelte. Das Buch erzählt nicht nur eine einfache, erfundene Geschichte über ein Mädchen, welches selbst zum Rätsel wurde, sondern es gibt Erkenntnisse mit, die für jeden von uns wertvoll sind. Abgesehen davon, musste ich durchgängig schmunzeln.
Aufmachung
Das Cover des Buches ist schlicht und das finde ich besser, als ein auffallendes Cover mit grellen Farben. Jedoch könnte so mancher nur von dem Cover her schließen, dass das Buch schlicht ist und langweilig. Da wird er jedoch beim Lesen von etwas anderem überzeugt. Das Cover passt zu den Spuren die Margo hinter sich lässt.
Fazit
Ein wunderschönes Buch, welches ich nur empfehlen kann. Von mir bekommt es 5/5! Jedoch kann ich dazu auch sagen, dass das Buch nicht für jeden Geschmack ist.
Liebe Grüße eure Eleni (:
Montag, 9. Juni 2014
Edelsteintrilogie - Kerstin Gier
Heute stelle ich euch die Edelsteintrilogie vor. Diese Reihe beinhaltet die Bücher "Rubinrot", "Saphirblau" und "Samragdgrün".
Allgemeine Informationen
Fantasy
Kerstin Gier
Insgesamt 1248 Seiten
Arena Verlag
Zum Inhalt (Spoiler!)
Zuerst möchte ich euch die einzelnen Bücher vorstellen.
Der erste Band der Trilogie heißt Rubinrot:
Dieses Buch ist der Anfang der Trilogie. Es geht um Gwendolyn Sheperd, deren Familie den Wächtern angehört, die in der Zeit reisen können. Es gibt 12 Menschen, die das sogenannte Zeitreise-Gen innetragen und jeder von ihnen stellt ein Tier und einen Edelstein da. Gwendolyn ist die 12te Zeitreisende und damit der Rubin, jedoch denken anfangs alle, Charlotte träge das Gen. Gwens Familie ist sehr kompliziert und da eigentlich Charlotte das Zeitreise-Gen der Familie haben sollte, ist Gwen natürlich auf nichts vorbereitet, als sie sich auf einmal in London des 19. Jahrhunderts wiederfindet. Zusammen mit Gideon de Villiers, ihrem Zeitreisepartner, muss sie durch die Zeit reisen und das Blut der 12 Zeitreisenden einsammeln.
Danach folgt Saphirblau:
Zum Schluss kommt Smaragdgrün:
Das letzte Buch ist ein dicker Schinken, wie Tobias es gerne sagt, weil es fast doppelt so dick ist, wie die ersten beiden Teile. In diesem Teil erfährt man, dass Gwendloyn nicht nur der Rubin ist, sondern auch noch ein weiteres Geheimnis mit sich herumträgt, ohne es selber zu wissen. Gwen und Gideon erfahren, wer der Graf von Saint Germain wirklich ist. Kurz vorher erzählen Lucy und Paul, die den ersten Chronographen gestohlen haben, was Gwens großes Geheimnis ist. Als sie dann auf den Grafen treffen, der das Geheimnis natürlich kennt, will dieser, dass Gwendolyn stirbt.
Meine Meinung (Nadine)
Ich liebe diese Trilogie einfach! Vielleicht, weil es ein Liebesroman ist, wo es aber nicht nur um die Liebe geht. Ich mag die Figuren, weil diese sich selber helfen müssen und manchmal hilflos wirken, wenn man ihnen als Leser nicht hilft. Man muss einfach weiter lesen und sich vergewissern, dass am Ende alles gut wird und nicht irgendjemand besonderes stribt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Autoren immer die Helden sterben und die, die eh keiner leiden kann, am leben lassen, nur damit ich mich aufregen kann. Um aber zurück zum Buch zu kommen: Ich liebe die Aufmachungen und, dass am Ende jedes Kapitels etwas aus den Analen der Wächter steht, bzw. die Liste aller Zeitreisenden und deren Edelstein, Ton, Tier und so weiter. Ich finde außerdem noch das Geheimnis des Chronographen erstaunlich.
Meine Meinung (Tobias)
Ich kann Nadine zustimmen! Die Bücher sind toll, die Figuren sind klasse, die Geschichte ist schön! Aber ganz so begeistert wie sie hat es mich dann irgendwie doch nicht...Rubinrot hat mich gefesselt, ich mochte und mag Gwendolyn, konnte mich in sie hinein versetzen und schenkte ihren Taten Glauben. Auch das Verzeichnis der wichtigsten Personen am Ende hat mir immer wieder auf die Sprünge geholfen. Doch schon am Anfang vom zweiten Teil merkte ich, dass irgendetwas fehlt. Es wurde immer viel erzählt und geredet, aber wirklich viel passiert ist nichts. Hier und da ein paar Besuche beim Grafen, ein Kuss hier, ein Streit da. Insgesamt hat mich die Story dann ab dem letzten Viertel des letzten Bandes wieder gepackt. Endlich kam Action auf, Folgen der vorher so lang verschwiegenen Geheimnisse drohten das Glück zwischen den zwei Verliebten zu zerstören. Kerstin Gier schreibt wie immer toll und anschaulich und auch die Figuren sind klasse! Das Ende hat mich dann nochmal vollends gepackt und ich kann sagen: Eine tolle Reíhe, aber auch nicht mehr!
Aufmachung
Ich finde die Cover wahnsinnig schön, besonders weil sie sich spiegeln, bis auf Gwen und Gideon auf dem vorderen Bild und dem Klapptext auf dem hinteren. Ich mag, dass auf den Covern Wasserspeierdämone sind, da es in dem Buch auch einen Dämonen namens Xemerius gibt und der super süß und super lieb ist.
Zudem finde ich es gut, dass jedes Kapitel seine eigene Einleitung hat. Am Ende jedes Kapitels steht etwas aus den Analen der Wächter, oder z.B. die Liste aller Zeitreisenden und deren zugeordneten Edelsteine, Töne, Tiere..
"Zwölf Säulen tragen das Schloss der Zeit.
Zwölf Tiere regieren das Reich.
Der Adler ist zum Aufstieg bereit.
Die Fünf ist Schlüssel und Basis zugleich.
So ist im Kreis der Zwölf die Zwölf die Zwei.
Der Falke schlüpft als Siebenter und ist doch Nummer drei."
Rubinrot, Seite 73
Film
Letztes Jahr kam der erste Teil der Trilogie in die Kinos und, Überraschung, es ist eine deutsche Produktion. Ich finde den Film an sich sehr gelungen, die Schauspieler finde ich gut ausgesucht, die Sets sind sehr schön, nur ist es schade, dass sie nur 4 Tage in London gedreht haben. Und das, obwohl das ganze Buch in London zu verschiedenen Zeiten spielt. Schade ist außerdem, dass sie ein paar Szenen mit Absicht vertauscht haben, bzw. welche dazu geschrieben haben. Aber ich kann auch den Regisseur verstehen, da man nie wissen kann, ob der Film ein Erfolg wird oder nicht. Dann fand ich es komisch, dass der Chronograph im Buch nur die Größe eines großen Steines hat und im Film eine große Maschine ist. Auch wenn mir die Szene mit dem Chronographen im Film gefällt, wenn das Blut durch ihn hin durchläuft und den passenden Edelstein zum Leuchten bringt. Alles in allem gefällt mir der Film und ich freue mich, dass Saphirblau am 14.08 diesen Jahres ins Kino kommt und ich ihn endlich gucken kann. Dazu werde ich dann auch noch etwas posten, nur um euch auf dem Laufendem zu halten, ob der Film auch gut ist.
Fazit
Ich kann mit Begeisterung sagen, dass mir die Trilogie wirklich sehr gefallen hat. Ich liebe einfach die ganze Geschichte um Gwen und Gideon und natürlich die Geheimniskrämerei des Grafen. Auch noch kann ich sagen, dass Kerstin Gier die Dinge um sie herum wundervoll sehr gut beschreiben kann und es auch macht. Ich konnte mir alles genau vorstellen und die Entscheidungen nachvollziehen, die die Figuren treffen.
4/5 Punkte
Alles Liebe und viel Lesevergnügen
Nadine und Tobi ((:
Montag, 26. Mai 2014
Delirium [ amor deliria nervosa ] - Lauren Oliver
Allgemeine Informationen
Jugendroman
Lauren Oliver
416 Seiten
Verlag Carlsen
Zum Inhalt
Früher , in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute, also in Lenas Welt ist Amor deliria nervosa als schlimme Krankheit anerkannt worden. Und noch schlimmer: Die Wissenschaft hat ein Mittel dagegen gefunden. Ein sogenanntes Heilmittel. Auch Lena steht dieser Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18 Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein und sich nie mehr verlieben können. Niemals. Doch dann lernt sie Alex kennen und kann einfach nicht glauben, das das, was sie in seiner Gegenwart fühlt, schlecht sein soll.
Meine Meinung
Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Zwischendurch hat sich die Geschichte jedoch etwas gezogen und am Ende haben sich die ganzen spannenden Ereignisse zusammen gehäuft. Aber an sich hat mir die Idee richtig gut gefallen. Sie ist anders und zeigt eine andere Welt, in die man beim Lesen so leicht eintaucht. Das Buch enthält so eine schöne Nachricht der Liebe, die einem Zeit, was durch Liebe alles geschehen kann.
Aufmachung
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es scheint auf den ersten Blick ziemlich schlicht gehalten zu sein. Doch beim zweiten hinschauen sieht man, dass ganz eng und ganz oft das Wort Liebe geschrieben wurde. Und das finde ich irgendwie schön. Es ist so einfach und doch so schön gehalten.
Fazit
Mir fehlen noch die beiden anderen Bände. Jedoch bin ich mir noch unsicher, ob ich die jetzt in der Zeit noch lesen werde.
Es ist jedenfalls lesenswert für alle die sowas interessiert. 3/5! (:
Eure Eleni (:
Jugendroman
Lauren Oliver
416 Seiten
Verlag Carlsen
Zum Inhalt
Früher , in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute, also in Lenas Welt ist Amor deliria nervosa als schlimme Krankheit anerkannt worden. Und noch schlimmer: Die Wissenschaft hat ein Mittel dagegen gefunden. Ein sogenanntes Heilmittel. Auch Lena steht dieser Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18 Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein und sich nie mehr verlieben können. Niemals. Doch dann lernt sie Alex kennen und kann einfach nicht glauben, das das, was sie in seiner Gegenwart fühlt, schlecht sein soll.
Meine Meinung
Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Zwischendurch hat sich die Geschichte jedoch etwas gezogen und am Ende haben sich die ganzen spannenden Ereignisse zusammen gehäuft. Aber an sich hat mir die Idee richtig gut gefallen. Sie ist anders und zeigt eine andere Welt, in die man beim Lesen so leicht eintaucht. Das Buch enthält so eine schöne Nachricht der Liebe, die einem Zeit, was durch Liebe alles geschehen kann.
Aufmachung
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es scheint auf den ersten Blick ziemlich schlicht gehalten zu sein. Doch beim zweiten hinschauen sieht man, dass ganz eng und ganz oft das Wort Liebe geschrieben wurde. Und das finde ich irgendwie schön. Es ist so einfach und doch so schön gehalten.
Fazit
Mir fehlen noch die beiden anderen Bände. Jedoch bin ich mir noch unsicher, ob ich die jetzt in der Zeit noch lesen werde.
Es ist jedenfalls lesenswert für alle die sowas interessiert. 3/5! (:
Eure Eleni (:
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